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Samstag, 31. mai 2008
Es sprach der Gast: "Ich zahle morgen!"

worauf der Wirt den Zettel schrieb,
auf dem er letztlich sitzen blieb,
und macht sich seither Sorgen.

Den Gast, den sah er niemals mehr,
und seine Kasse, die blieb leer,
das hat er nun vom Borgen!
von madame federkiel veröffentlicht in: Skurrilitäten-Kabinett Community: Gedichte
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Freitag, 30. mai 2008
Die Dame des Hauses meint gestern zu ihrem Mann:
"Du kannst mich auch gerne mal an einen teuren Ort ausführen!"

Heute hat er sie mit zur Tankstelle genommen!!!



von madame federkiel veröffentlicht in: Nun mal im Ernst!
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Donnerstag, 29. mai 2008

Bei V W läuft’s wie geschmiert!

Die Manager des Elektronikriesen Siemens dürfen zur Zeit vor Gericht erklären, wie sie an das Schmiergeld in den schwarzen Kassen für ihre Wettbewerbsfähigkeit gekommen sind.

Während man in Discounter wie Lidl und Co. und Ketten wie Burger King NUR Mitarbeiter bespitzelt, findet sich unter Porsche-Chef  Wiedekings Hotelbett ein eingeschaltetes Babyfon.

Nun gibt sich die Telekom, ohnehin in letzter Zeit nicht mit beglückenden Geschäftsergebnissen gesegnet, zum Abschuss frei!

Anders kann man nicht erklären, wie die Führung des rosa Riesen sich dreist über alle gesetzlichen Vorgaben und Schutzauflagen hinweg gesetzt hat und Top-Leute aus der Wirtschaft und deren Presseverbindungen durch Detekteien ausforschen ließ.

Was ist da schon die Steuerhinterziehung eines Ex-Postchef Klaus Zumwinkel, der immerhin Aufsichtsratschef der Telekom war?

Und es geht immer nach dem gleichen Muster ab; erst wird abgestritten, mit Nichtwissen agiert und dann versucht, den Schwarzen Peter anderen zuzuspielen.

Ich frage mich, was schlimmer ist, eine verkommene Unternehmensführung, die solche Praktiken anordnet, oder die so wenig Durchblick hat, dass ihre direkten Untergebenen (auf die sie es im Ernstfall immer gerne abwälzen)  machen können, was sie wollen?!

Reicht es wirklich heute aus um einen solchen Posten zu bekommen, dass man außer Gewinnmaximierung und Skrupellosigkeit nichts mitbringen muss? Anstand, Pressefreiheit, Vertrauen der Kunden - alles unbekannte Fremdworte?

Dann verwundert es auch nicht, dass bei solchen Managern und deren Führungsstil die Arbeitnehmer krank werden.

Auf keinen Fall ist eine Entschuldigung, dass es in anderen Ländern ebenso oder noch schlimmer ist!
Wir haben unseren guten Ruf zu verantworten - Made in Germany findet doch ohnehin fast nur noch in den Firmenzentralen und der Entwicklung statt.

Kann man nur hoffen, dass die Staatsanwaltschaft unbeeindruckt bleibt und unsere Gesetze genug Möglichkeiten bieten, diesen Herrschaften auf die Finger zu klopfen und dafür sorgen, dass sie nicht an anderer Stelle flugs weitermurksen können.


Maxime der Top-Führungskräfte - Syndrom unserer Gesellschaft?
Jedenfalls ist da der Wurm drin!

von madame federkiel veröffentlicht in: Sex'n Crime - Aktuelles aus Politik u. Wirtschaft Community: Kultur-Schock
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Mittwoch, 28. mai 2008

Schon immer ging's bei uns im Kühlschrank

recht unterschiedlich zu.

Wenn alles ausgewogen war, war Eintracht und auch Ruh'.

Dann, tage-, manchmal wochenlang herrschte Sellerie,
wenn Kaviar nach Hause kam, war wieder Monarchie.
 

Doch einem alten, sauren Fisch, zur Hälfte nur noch Gräte,

passte die ganze Ordnung nicht, so dass er Zwietracht säte.

Die Eierköpfe, sonst sehr friedlich, fingen an zu raufen,
ihr Datum für die Haltbarkeit war auch schon abgelaufen.

Beleidigt war die Leberwurst, die Milch wurd' langsam sauer,
und aus der Dose rief Hans Wurst: "Dann geh' zurück zum Bauer!
An deinem Preisschild sieht man ja, du kostest nur 'ne Mark!"
Der Käse stänkerte dazu und redete nur Quark.

"Friede!", rief die Käseglocke, "wollt ihr etwa Krieg?"
In schwerer Rüstung, die Konserven setzten schon auf Sieg.

Der Schimmelpilz, der nur d'rauf wartet, dass was faulig wird,
schrie "Auf die Fresse, fertig los, der Kampfplatz ist serviert!"

Der Kühlschrank, der nun wirklich herrschte, lachte sich halb schlapp:
"Wenn hier nicht endlich Ruhe ist, dann tau ich einfach ab!"

Dieses Gedicht schrieb mein Freund "Ascher" (Albert Lorenzen) in seinem einzigen Buch "Wo gehobelt wird, Span Ferkel", das nicht mehr verlegt wird von einem Verlag, der offenbar nicht mehr existiert.
Ascher lebte ein Tourbo-Leben. Von seinen Sprüchen und seiner Kreativität lebte der halbe NDR!  ;o))

Ascher
hatte ein großes Herz und das stellte die Arbeit 1988 ein, als er 47 Jahre war.
Ich finde seine skurrilen Lieder und Gedichte sollten weiter existieren und deshalb werde ich hin und wieder etwas von ihm in's
wild wabernde web stellen. Ich bin sicher, das würde ihm gefallen!    ;o)



von madame federkiel veröffentlicht in: Skurrilitäten-Kabinett Community: Gedichte
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Dienstag, 27. mai 2008

In der Hamburger Mopo eine ganze Seite Jammern über den verlorenen Eurovisions-Song-Contest!

Hilfe, die Welt geht unter, weil die "No Angels" keinen guten Draht nach oben haben und nun gefallene Engel sind.

Thomas Hermanns, immer bemüht, uns die deutschen Beiträge zur "Flachsinns-Tortour de la Schangsong" als kulturgeschichtlich relevantes Ereignis zu verkaufen, ist am Boden zerstört.
Hat er doch sein Bestes gegeben,
Wie man hier nachlesen kann, und uns in bewährter Manier die Zeit bis zum erschröcklichen Endergebnis irgendwie totgeschlagen.

Ich frage mich, wieso irgendjemand annehmen kann, dass ein Land, in dessen Bevölkerung schon lange Musik nicht mehr gelebt wird, mit sinnlosem Tralla bei Völkern punkten will, bei denen Singen so wichtig ist, wie Essen und Trinken.

Wir haben schon lange keine eigene "Musik-Kultur" mehr, die wir irgendjemandem vermitteln könnten.
Deutlich zu sehen in dem gerade wieder beendeten Super-Star-Rummel; mindestens ein Elternteil der Kandidaten kam aus Ländern, in denen Singen normal ist und nicht dazu führt, dass man angeschaut wird, als ob man nicht alle Tassen im Schrank hat, wenn man sich in der Öffentlichkeit laut zu singen traut.

Es scheint irgendwie zwanghaft zu sein, dass wir überall mitmischen wollen, auch wenn wir nichts anzubieten haben. Unsere Selbsteinschätzung krankt, doch wir faseln lieber von
"Verschwörung" !

Unsere Fußballer können zwar nicht singen, aber dafür treffen sie relativ oft das Tor. Wir sollten es dabei bewenden lassen, meint madame federkiel!

von madame federkiel veröffentlicht in: Nun mal im Ernst!
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Sonntag, 25. mai 2008

Er war ca. 17 Jahre jung, der gepflegte junge Mann, der  mir  auf der Straße entgegen kam und  vergnügt lachte. Dann schaute er nach oben zum Himmel und lachte noch mehr. Als er direkt vor mir stand, zeigte er lachend  und auffordernd nach oben, bis ich den Kopf hob und wissen wollte, was ihn so fröhlich machte.

Als ich den Blick hob, gab er mir mit dem Zeigefinger einen kleinen Stups ans Kinn und wollte sich schier kugeln, weil ich auf seinen kleinen Trick hereingefallen war.

 
Wir lachten gemeinsam, denn seine Fröhlichkeit war wirklich ansteckend.

 
Irgend etwas an seiner Art machte mich so besonders vergnügt und ich überlegte, was es war, als ich meinen Spaziergang fortsetzte.

 
Er hatte eine verkrüppelte linke Hand gehabt und auch sonst war seine Motorik etwas gestört,  aber das schien ihn nicht weiter zu bekümmern. Ob er geistig auf voller Höhe war, konnte ich nicht erkennen. Es war keine Schadenfreude in seinem Gesicht gewesen darüber, dass er mich "hereingelegt" hatte, sondern Freunde darüber, dass er mich zum Lachen gebracht hat.

 
Eines zumindest hatte er vielen Menschen voraus, er war offensichtlich ganz ohne Arg und Häme.

 
Immer wieder ist mir in meinem Leben aufgefallen, dass Menschen, die wir als "geistig minderbemittelt, aber harmlos" bezeichnen, wie z.B. die Menschen mit Down-Syndrom, voller Vertrauen sind, und es nicht nötig haben, andere Menschen niederzumachen. Sie müssen sich nicht messen und haben nicht den Anspruch, sie zu besiegen.

 
Damit sind sie außerordentlich seltene Exemplare in einer Gesellschaft, die offensichtlich nur noch Spaß daran hat,, wenn andere versagen, überlistet  und reingelegt werden; wenn es anderen schlechter geht, als ihnen selbst, dann fühlen sie sich endlich ein bisschen überlegen.

Ein trauriges Zeugnis dafür, wie es um das Selbstwertgefühl der Menschen heutzutage bestellt ist.

 
Ich möchte mich bei dem jungen Mann dafür bedanken, dass er mir sein Lachen geschenkt hat, einfach so, und die Sonne an diesem Frühlingstag noch ein bisschen wärmer scheinen ließ.

von madame federkiel veröffentlicht in: Ver-dichtete Gedanken Community: Kultur-Schock
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Freitag, 23. mai 2008

Artikel 1 - Allgemeine Bestimmungen
Sich einen Mann zu halten, ist bei weitem nicht mehr so problemlos wie zu Großmutters Zeiten, und es erhebt sich die Frage ob sich die Haltung eines Mannes überhaupt noch lohnt. Ein brauchbares Exemplar sollte mindestens zwei der nachfolgend genannten Voraussetzungen erfüllen.

 

§ 1: Grundlegende Eigenschaften

Abs 1: Er sollte nützlich sein (handwerkliche Fähigkeiten, fleißig im Haushalt und im Bett gut zu gebrauchen)
Abs 2: Er soll herzeigbar sein (d.h. sein Aussehen sollte kein Mitleid erregen)
Abs 3: Obige Punkte können außer Acht gelassen werden wenn § 2 zutrifft.

 

§ 2 Er ist reich!

 

§ 3 Anschaffung
Gehen Sie bei der Auswahl Ihres Männchens sorgfältig vor, und lassen Sie sich genügend Zeit um sich von seinen tatsächlichen Fähigkeiten zu überzeugen. Bedenken Sie, dass das Männchen stets versucht, sich von seiner besten Seite zu zeigen, danach aber häufig in sein altes Rollenverhalten zurückfällt. Oft offenbaren sich versteckte und offensichtliche Mängel erst später. In der letzten Zeit steigt die Zahl der ausgesetzten Männchen rapide an. Viele Exemplare streunen orientierungslos herum oder suchen Zuflucht bei anderen Frauen. Das Vorliegen der Vorraussetzungen gem. § 3 sollte daher sorgfältig geprüft werden.
Empfehlenswert ist die Anschaffung eines bereits ausgebildeten Mannes (siehe auch § 5). So sind zum Beispiel auf dem Second-Hand-Markt oftmals brauchbare Exemplare zu finden. Sie zeichnen sich meist durch eine ausgezeichnete Ausbildung und eine genügsame Lebensweise aus. Aber Vorsicht vor mehrfach gebrauchten Exemplaren. Aufgrund der vielen Pflegestellen neigen sie zu zeitweiligem Gedächtnisverlust und können sich dann weder an ihr Heim noch an ihr Frauchen erinnern.

 

§ 4 Ernährung
Der Mann ist ein Allesfresser. Um Mangelerscheinungen vorzubeugen, sollte man ihm neben dem Dosenfutter ab und zu frisches Gemüse oder Salat vorsetzen. Alkohol sollte nicht grundsätzlich verboten werden, da er ihn sich sonst zusammen mit anderen Artgenossen anderweitig beschafft. Für Süßigkeiten gilt im wesentlichen das Gleiche. Vorsicht vor Überfütterung. Bedenken Sie, dass ein fetter Mann schnell unbeweglich wird und damit im Bett und im Haushalt nicht mehr so leistungsfähig ist.

 

§ 5 Artgerechte Haltung
Was die Unterbringung angeht, so ist der Mann relativ anspruchslos. Im allgemeinen genügen ein Bett und ein Fernseher. Bei Vorhandensein eines Computers kann eventuell auf den Fernseher verzichtet werden. Man sollte ihn nicht den ganzen Tag einsperren, da er sonst depressiv wird, das Essen verweigert und bald eingeht. Für die allgemeine Beweglichkeit und eine regelmäßige Sauerstoffzufuhr hat sich Gartenarbeit bestens bewährt. Außerdem sollte man ihn möglichst einmal täglich ins Freie führen, damit er etwas Auslauf hat. Denken Sie daran, ihn immer an der langen Leine zu lassen.

 

§ 6 Pflege
Sorgen Sie dafür, dass er sich einmal am Tag wäscht. Um Verletzungen vorzubeugen, sollten die Nägel regelmäßig nachgeschnitten werden. Ein gelegentlicher Haarschnitt ist ebenfalls zu empfehlen. Tauschen Sie getragene Kleidung regelmäßig gegen neue aus.

 

§ 7 Männerkrankheiten
Der Mann im allgemeinen neigt zu Übertreibungen. Eine Veranlagung zum Hypochonder ist quasi angeboren. Bei Erkältung ist leichte Bettruhe vollkommen ausreichend. Aufrichtiges Bedauern des Erkrankten kann den Heilungsverlauf positiv beeinflussen. Sollte tatsächlich eine ernste Erkrankung vorliegen, empfiehlt es sich, einen Arzt hinzuzuziehen. Manche Männchen neigen zu übermäßigem Haarausfall. Dies beeinträchtigt ihre Leistungsfähigkeit meist nicht und ist daher unbedenklich.

§ 8 Ausbildung
Männer werden schnell handzahm, wenn man sie richtig behandelt. Das Befolgen der wichtigsten Regeln wie "Fuß, Platz, kusch und hol's" beherrschen die meisten bei regelmäßigem Training und einer Belohnung durch Leckerli oder ein paar Streicheleinheiten bereits nach wenigen Tagen. Bei der Ausbildung ist es unerlässlich, die Schwiegermutter mit einzubeziehen und klare Regeln für die Erziehung aufzustellen.

§ 9 Fortpflanzung
Männer sind das ganze Jahr über läufig und verhalten sich auch dementsprechend. Ein in diesem Zusammenhang geäußerter Kinderwunsch ist mit Vorsicht zu genießen, da er oft nur als Mittel zum Zweck dient. Leihen sie sich bei Verwandten oder Bekannten ein paar Kinder aus. So können Sie seine Fähigkeiten als Vater in Ruhe testen
.

madame federkiel betont, dass diese Gebrauchsanweisung für Männschen nicht ihrer Erfahrung und Handlungsweise entspricht, nicht auf ihrem Mist gewachsen ist, sondern ihr vor Lichtjahren ohne Urheberangabe im wild wabernden web zugelaufen ist.



von madame federkiel veröffentlicht in: Skurrilitäten-Kabinett
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Donnerstag, 22. mai 2008
Diese "gemütliche" Feuerwehr von JORK fand ich in Lühe bei meinem Ausflug zur Apfelblüte.

 "Brennend" eilig hat sie es nicht mehr, winkt mit kleinen gelben Bakalit-Winkern, wenn sie um die Ecke will, und statt: "Wasser marsch!" beschert sie uns nur nette, nostalgische Momente!
von madame federkiel veröffentlicht in: Skurrilitäten-Kabinett
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Dienstag, 20. mai 2008
Schon wieder! Die 16-jährige Afghanin Morsal wurde in Hamburg mit 20 Messerstichen von ihrem Bruder  "im Namen der Ehre" niedergemetzelt, nachdem sie vorher von ihrem Vater mehrfach misshandelt wurde.

Was ist das für eine Ehre, die mehr gilt, als ein Menschenleben? Die Vater und MUTTER die Liebe zu ihrem Kind einfach vergessen, aus Geschwisterliebe Hass werden lässt?

Wer oder was treibt Menschen dazu, sich über die Schöpfung zu erheben und für so eine läppische Tatsache, dass ein eventueller Ehekandidat gekränkt sein könnte, den Tod eines Familienmitglieds zu beschließen.

Wir wissen nur von den (Kind-)Frauen, die in Deutschland auf diese Weise malträtiert und hingerichtet werden. Diejenigen, die sich der elterlich bestimmten Zwangsehe entzogen haben und in ihrem Heimatland über die Klinge springen müssen, stehen ja nicht in unserem Fokus.

Was nützt ein Gesetz, dass die Zwangsehen in unserem Land verbietet, wenn wir nicht zunächst einmal mit Bestimmtheit verlangen, dass jeder Mensch aus anderem Kulturkreis, der in unserem Land leben will, unsere Kultur und unsere Gesetze zu kennen und zu respektieren hat, und das auch belegen muss?

Als Bürger dieses Landes haben wir ein Recht darauf, dass unsere Politiker endlich klare Regeln aufstellen, die den eingewanderten Menschen, Einwanderern und Asylsuchenden in ihrer Landessprache übergeben werden, und an denen sich diese Menschen zu orientieren haben, oder eben das Land wieder verlassen müssen.

Das Schicksal von Morsal lässt mich ohnmächtige Wut spüren und dass solche Menschen wie ihre Angehörigen in unserem Land leben, macht mir angst.

Es ist dringender Handlungsbedarf und unsere Politiker winden und zieren sich seit Jahren und schwafeln allenfalls von Strafen. Die Politik ist mehr oder minder direkt am Schicksal Morsals und ihrer Leidensgenossinnen schuld!
Ein guter Arzt behandelt Ursachen, ein schlechter bastelt an Symptomen.
Wie gut sind unsere Politiker?

von madame federkiel veröffentlicht in: Meine unmaßgebliche Meinung Community: Kultur-Schock
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Sonntag, 18. mai 2008

Das letzte Mal fiel es mir auf, als ich in meinem Bezirksamt eine Auskunft haben wollte - das luschige Aussehen von vielen Sachbearbeiter(inne)n! Dazu noch ein mauliger, genervter Unterton, schon hat man keine Lust mehr, sich überhaupt mit solchen Menschen abzugeben. Anscheinend macht man sich dort das Leben und die Arbeit selber schwer.
Vielleicht schlägt Arbeit in den Ämtern auf's Gemüt?!

Es fällt mir immer wieder auf, dass oftmals durchaus gebildete, intelligente Menschen keinen Wert auf  ihr Aussehen legen. Spricht man sie darauf an, bekommt man zur Antwort, dass das doch nur Äußerlichkeiten seien.

Das stimmt wohl, aber wir schauen nun einmal lieber etwas Erfreuliches an, geben lieber jemandem die Hand, der gepflegt wirkt und der "Wert auf sich" legt.

Um modische Kleidung oder teure Imagepflege geht es dabei gar nicht. Ich lasse mich z.B. nicht gerne von einem Menschen zum Essen in sein Haus einladen, der klebrige Haare und/oder ungepflegte Hände hat. Das lässt mich nämlich annehmen, dass sein Geschirr nicht anständig abgewaschen ist, seine gekachelten Räume nicht regelmäßig saubergemacht werden, u.s.w.

Man muss nicht gleich zum eifrigen Jäger des gemeinen Staubkorns in seiner Wohnung werden, und es ist albern, eine Wohnung derart zu putzen, dass man vom "Fußboden essen kann", wer will das schon?
Aber alles, womit man mit anderen Menschen in direkten oder indirekten Kontakt tritt,
ob es nun mit den Augen, mit der Nase, dem Mund oder mit den Händen ist, muss appetitlich sein.
Einerseits eine Frage der Achtung, signalisiert es auch anderen Menschen, dass man Menschen gerne um sich haben möchte.

Männer sollten wissen, dass Frauen besonders auf deren gepflegte Hände und Fingernägel achten.

Mal ehrlich, wenn man signalisiert, dass man sich selber "wurscht" ist, warum sollten sich andere für einen interessieren?

Somit ist es eine gute Investition, wenn man sich ein bisschen Mühe mit sich gibt.

So eine Stunde im Badezimmer, in der man sich nur mit sich selber befasst, bringt einem sich selbst wieder etwas näher und ist außerordentlich entspannend.

Das Ergebnis ist gute Laune und meist auch ein erfreuliches Aussehen.
(Von der Zeit, die Frau mit der Auswahl ihrer "Kledasche" vorm Kleiderschrank verbringt, will ich nicht reden!) Und wer bekommt nicht gerne Komplimente?
Einmal die Woche komme ich sogar auf zwei Stunden im Bad.
Ich liiiebe Komplimente!

von madame federkiel veröffentlicht in: Rat-Tat-Tipps u. Lebenshilfe Community: Kultur-Schock
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