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  • : Klar-Text von "madame federkiel"
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  • : Auf diesem Gedanken-Strich treibt Madame "federkiel" Gedankenjonglage und Wortartistik, sagt ganz subjektiv ihre Meinung, gibt Tipps, kess, vorlaut, besinnlich, liebenswert aber immer heiter bis.... bissig!
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Kurz Und Knapp Profiliert

  • madame federkiel
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Geboren: vor Lichtjahren in Hamburg
Wesenszüge: Unerschütterliches Selbstvertrauen gepaart mit Menschenliebe und guter Laune.
Mein Leben habe ich als ständige Herausforderung verstanden. 
Viele Wege bin ich gegangen. Langweilig war es zum Glück nie.
  • madame federkiel Geboren: vor Lichtjahren in Hamburg Wesenszüge: Unerschütterliches Selbstvertrauen gepaart mit Menschenliebe und guter Laune. Mein Leben habe ich als ständige Herausforderung verstanden. Viele Wege bin ich gegangen. Langweilig war es zum Glück nie.

Wo Finde Ich...

10. Dezember 2007 1 10 /12 /Dezember /2007 16:09
Das Problem der Gewalt gegen Kinder ist vielschichtig!
Ein schlechtes Elternhaus erzeugt meistens ein weiteres schlechtes Elternhaus. Nur selten schaffen es verunsicherte Menschen, zu erkennen was da falsch läuft.

Das was ich kenne, lebe ich auch weiter, weil ich mich zumindest damit auskenne.
Je weniger Selbstbewustsein ich habe um so ängstlicher bin ich Veränderungen gegenüber, denn JEDE fremde Situation macht mir angst.
Ein Phänomen, dass z.B. Frauen, die von ihrem Mann geschlagen wurden und den Absprung aus dieser Beziehung fanden oft wieder bei dem nächsten Schläger landen lässt - "Glück macht mir angst, denn Zuwendung ohne Leid kann es nicht geben, weil... kenne ich nicht!"
Ein furchtbarer Kreislauf aus Hilflosigkeit, Hoffnungslosigkeit, Angst und Gewalt, der sich da dreht!
Man kann ihn nur beenden, in dem man Kinder so weit wie möglich aus diesem Umfeld heraus holt und ihnen vermittelt, dass diese Lebenssituation und -einstellung eben NICHT normal ist, auch wenn sie es täglich erleben.

Kinder brauchen das Gefühl "gewollt" zu sein, der Geborgenheit, der Zuwendung und Nähe. Nur so können sie LIEBE lernen und starke Menschen werden und haben später etwas, was sie positiv weitergeben können.

Aber von Menschen, die sich selber in einem emotionalen Notstand befinden, können sie das nicht!

Da hilft auch nicht, wenn Frau v.d.Leyen den Müttern 150 Euro Herzgeld gibt oder Erziehungsgeld.
Dieses Geld müsste einzig und allein für Entwicklung und Chancengleichheit der Kin
der ausgegeben werden.

Mindestens eine gesunde warme Mahlzeit am Tag und die zusammen eingenommen
in den Kindertagesstätten, Kindergärten, Vorschulen und Ganztagsschulen, Schuluniformen. Und regelmäßige ärztliche Kontrolluntersuchungen.
Das wären Maßnahmen die keinem Kind schaden - aber vielen Kindern sehr helfen würden.

Bisher in Deutschland wg. zu wenig "Entfaltungsmöglichkeit des Individuums" abgelehSchuluniformIMGP0292.jpgnt.
In Berlin-Marzaan und HH-Wilhelmsburg, HH-Billstedt z.B. entfaltet sich dafür etwas, wovor wir alle Angst haben dürfen.

Dass Argument, dass diese Maßnahmen bei dem Gros der Familien nicht nötig sind, weil die sich um ihre Kinder kümmern, kann damit entkräftet werden, dass es keinem Kind schadet soziales Verhalten in der Gruppe zu lernen.
Schulkinder in der Türkei 
©mf

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Kommentare

Beate 01/07/2008 18:02

Leider wird die Entwicklung nach unten nicht aufzuhalten sein, weil erstens der politische Wille fehlt, zweitens die Befriedigung gewisser Einzelinteressen die Haushaltspolitik bestimmen und drittens viele Erwachsene selbst Störungen aufweisen, die aus ihrer Kindheit stammen und sie daran hindern, hinzuschauen, einzuschreiten, Kinder zu verstehen. Nicht selten sind sie als Erwachsene selbst zu Tätern geworden. Die wenigen, die dagegen aktiv für Kinder(rechte) kämpfen, werden stark geschwächt von der Masse an Ängstlichen, Wegduckern, Gefühllosen, Tätern etc. Vor diesem Hintergrund bleiben gesamtgesellschaftlich positive Veränderungen Utopie. Wohin die Entwicklung führt, erleben wir seit gut zwei Jahrzehnten in Ländern, in denen die soziale Schere bereits weit auseinanderklafft (Kindersoldaten, Kinderprostitution, Analphabetismus).

madame federkiel 01/07/2008 21:16

Du hast natürlich Recht! Die augenblickliche Situation ist auf die Kurzsichtigkeit und die Versäumnisse unserer Politik zurückzuführen. Aber die Auswirkungen bekommen auch die Politiker zu spüren. Ich hoffe, dass jetzt etwas unternommen wird, um Brennpunkte zu entschärfen, was nur mit mehr Betreuung der Kinder geschehen kann. Für Jugendliche Perspektiven und Be(s)tätigung statt Knast. Ich denke, man kann Europa nicht mit Afrika vergleichen. Die Entwicklungen sind zu unterschiedlich. Wir dürfen uns nicht aus der Verantwortung stehlen und müssen weiterhin für eine l(i)ebenswerte Zukunft kämpfen - jeder einzelne!Danke für deinen Kommentar ;o)

Johnny, Dir bekannt als Lackehe 12/22/2007 13:03

Ich beziehe mich hier auf Deinen Absatz Schulkinder. Da sah ich das Bild der Kinder in der Türkei. Ich denke, dass Schulkleidung, Schulspeisung, aber auch Gedenktage, die das Zusammengehörigkeitsgefühl beeinflussen können, sehr wichtig für ein ausgewogenes Verantwortungsgefühl sind. Hier marschieren die Kleinen an Gedenktagen durch die Strassen, zeigen voller Stolz, ihre Fähigkeiten auf. Das was Deutschland bei der Fussball WM ausmachte und in Erstauen versetzte, ist in anderen Ländern oft Alltag. Es ist eine weltweite Forderung nach täglich einer warmen Mahlzeit für Kinder. Hier wo ich wohne ist es Wirklichkeit geworden, wenn denn die Eltern ihre Kinder in die Schulen schicken. Damit kein Missverständnis aufkommt: die Schulen, die Busse und das Essen sind frei. So ganz nebenbei Gruesse an die Alster und meine Hochachtung zu Deiner Seite.

madame federkiel 12/22/2007 20:27

Danke, bisschen Mühe muss man sich geben.  ;o) Ich finde auch, dass es eher förderlich ist, wenn Kinder "ohne Unterschied" miteinander umgehen lernen. Kann für gegenseitiges Verstehen, Verantwortung und Toleranz nur förderlich sein. Schließlich gibt es heute fast nur noch Kleinfamilien in denen die Kinder das nicht lernen können. Lieber soll der Staat das Kindergeld etwas kürzen, und dafür Essen in den Kindereinrichtungen spendieren., als dass Kinder mit Fehl- oder Unterernährung zur Tagesordnung gehören.