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  • : Klar-Text von "madame federkiel"
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  • : Auf diesem Gedanken-Strich treibt Madame "federkiel" Gedankenjonglage und Wortartistik, sagt ganz subjektiv ihre Meinung, gibt Tipps, kess, vorlaut, besinnlich, liebenswert aber immer heiter bis.... bissig!
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  • madame federkiel
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Geboren: vor Lichtjahren in Hamburg
Wesenszüge: Unerschütterliches Selbstvertrauen gepaart mit Menschenliebe und guter Laune.
Mein Leben habe ich als ständige Herausforderung verstanden. 
Viele Wege bin ich gegangen. Langweilig war es zum Glück nie.
  • madame federkiel Geboren: vor Lichtjahren in Hamburg Wesenszüge: Unerschütterliches Selbstvertrauen gepaart mit Menschenliebe und guter Laune. Mein Leben habe ich als ständige Herausforderung verstanden. Viele Wege bin ich gegangen. Langweilig war es zum Glück nie.

Wo Finde Ich...

16. Dezember 2007 7 16 /12 /Dezember /2007 13:04

Gerade in einer Zeit, wo die Menschheit "auf Wanderschaft" ist und fremde Kulturen sich so immer mehr vermischen und teilweise leider aufeinanderprallen, stellt mancher sich diese Frage.

Aber so gestellt, ist sie m. E. nach zu simpel.    

Unsere Welt und ihre Kulturen sind schließlich geprägt von den verschiedenen Glaubensrichtungen, die seltsamerweise überall auf der Welt irgendwann entstanden sind.
Über das Warum kann man sinnieren, aber dass es so ist, kann man nicht ignorieren und nicht rückgängig machen.

Meine unmaßgebliche Meinung ist, dass Götter in den frühen Zeiten der Menschheit gebraucht wurden, um Unerklärliches und Beunruhigendes ertragen zu können und dass Menschen nach Wegen suchten, wie sie ein Zusammenleben größerer Verbände sozial organisieren konnten.

Ich denke auch nicht, dass von vorneherein eine Institutionalisierung beabsichtigt war, sondern dass einige Menschen erkannten, wie sie die entstandenen Gemeinschaften für ihre Zwecke nutzen und sich Macht über diese Menschen verschaffen konnten.

"Moralische" Richtlinien brauchen wir nicht, weil Moral ein Gummibegriff ist, der je nach Zeitgeschehen und Entwicklung ausgelegt wird.

Wohl aber brauchen wir zwingend soziale Regeln, die ein Zusammenleben erst möglich machen. Funktionieren diese gut, werden Religionen zweitrangig und bleiben für den privaten Gebrauch.


Denn eines ist auch klar; die Menschen können nicht alles ertragen und haben Ängste. Besonders die Angst vor dem Tod. Wer möchte schon gerne "endlich" sein?


Zu denken, dass von uns nur ein bisschen Staub und Energie im endlosen Universum bleibt, das zu akzeptieren fällt den meisten Menschen nicht leicht und macht ihnen angst.

Und so halten wir uns denn fest an DEM GLAUBEN, welcher uns genehm ist.
Und glauben möchten wir vieles.....und tröstliches.... und das ist auch völlig legitim.

Was ich von "Gott" halte, dem die Verantwortung für den ganzen Mist, den wir produzieren, in die Schuhe geschoben wird, habe ich hier schon in der Rubrik "Nun mal im Ernst" geschrieben.

Einer muss ja schuld sein!
    ;o))
©mf

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Kommentare

Winfried Schley 01/05/2008 10:35

Viele Menschen haben sich heutzutage einer Individualethik, bei der das Erreichen der persönlichen Glückseligkeit im Mittelpunkt steht, einer Sichwohlfühl-Ersatzreligon zugewandt, ohne sich dessen besonders bewusst zu sein. Sie genießen freie Tage in einer angeblich freien Gesellschaft, Tage, die ohne jüdisch-christliche Wurzeln in ihrem Jahreskalender überhaupt nicht existierten. Sie sind zumindest in unseren Regionen Trittbrettfahrer des Christentums, auch wenn sie es noch so heftig bestreiten.
MfG
Winfried Schley

madame federkiel 01/05/2008 13:27

Da hast du sicher Recht! Wenn sie sich überhaupt noch als eigenständige Persönlichkeit wahrnehmen und akzeptieren, denn ich habe eher das Gefühl, dass Götzentum des Scheins längst das Sein ersetzt hat bei vielen.

Luxuria 12/17/2007 21:50

Du denkst sehr ähnlich wie ich es tue. Toleranz bezüglich verschiedenster Glaubensrichtungen ist wichtig, denn jede Kultur hat einen eigenen Glauben, und vielen Menschen hilft dieser Glaube--auch heute noch. Und das ist auch gut so. Ich bin gläubig, aber dass manche Menschen nicht mal mehr die Bedeutung von Feiertagen beispielsweise wissen, ist doch sehr armseelig...

madame federkiel 12/18/2007 02:08

Hallo Luxuria, Danke für deinen Kommentar! Ich glaube, man muss unterscheiden zwischen der Spriritualität des Individuums und Allgemeinbildung.Die "Individualgesellschaft" hat die Familien abgelöst, und so verlieren verbindende Ritualen, die m.E. für das soziale Leben sehr wichtig sind, ihre Bedeutung. Feiertage wurden Ferientage.Gerade die Unfähigkeit zum sozialen Miteinander treibt viele Menschen auf der Suche nach Halt heute in die seltsamsten Glaubensgemeinschaften, nicht immer zu ihrem Wohl. Man wird sehen, wohin sich das entwickelt.