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  • : Klar-Text von "madame federkiel"
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  • : Auf diesem Gedanken-Strich treibt Madame "federkiel" Gedankenjonglage und Wortartistik, sagt ganz subjektiv ihre Meinung, gibt Tipps, kess, vorlaut, besinnlich, liebenswert aber immer heiter bis.... bissig!
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Kurz Und Knapp Profiliert

  • madame federkiel
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Geboren: vor Lichtjahren in Hamburg
Wesenszüge: Unerschütterliches Selbstvertrauen gepaart mit Menschenliebe und guter Laune.
Mein Leben habe ich als ständige Herausforderung verstanden. 
Viele Wege bin ich gegangen. Langweilig war es zum Glück nie.
  • madame federkiel Geboren: vor Lichtjahren in Hamburg Wesenszüge: Unerschütterliches Selbstvertrauen gepaart mit Menschenliebe und guter Laune. Mein Leben habe ich als ständige Herausforderung verstanden. Viele Wege bin ich gegangen. Langweilig war es zum Glück nie.

Wo Finde Ich...

21. Dezember 2007 5 21 /12 /Dezember /2007 16:33
Die Geschichte von dem Optimisten, der ein Esel war. Autor unbekannt:

Eines Tages fiel der Esel eines Bauern in einen alten Brunnenschacht, der fast ausgetrocknet und nur noch eine tiefe Matschgrube war. Dort saß er und schrie jämmerlich um Hilfe, während der Bauer fieberhaft überlegte, was nun zu tun sei.
Schließlich entschied er, dass der Schacht sowieso aufgefüllt werden musste, also würde er das Tier einfach mit Erde zuschaufeln und im Matsch begraben.
Und so gab er allen seinen Nachbarn Bescheid, dass sie kommen und ihm dabei helfen sollten.
Alsbald waren sie versammelt, griffen sich jeder eine Schaufel und begannen, den Brunnenschacht mit dem umliegenden Dreck zuzuschütten.
Als der Esel merkte, was da mit ihm geschehen sollte, schrie er aus Leibeskräften und bockte wie wild. Nach ein paar weiteren Schaufeln voller Dreck gab er aber keinen Laut mehr von sich.
Der Bauer spähte hinein in den Brunnenschacht und war verblüfft über das, was er da sah. Der Esel tat nämlich etwas Bemerkenswertes mit jeder Ladung Dreck, die seinen Rücken traf; er schüttelte den Matsch jedes Mal von sich ab und stieg dann auf die neu entstandene Schlammschicht zu seinen Füßen.
Die Bauern fuhren indes unbeirrt fort, Erde, Matsch und Dreck auf das Tier zu schaufeln.
Aber jedes Mal schüttelte der Esel das alles ab und kletterte darauf einen Schritt höher.
Alsbald hatte er auf diese Weise den Rand des Brunnenschachtes erklommen und versetzte seinem verhinderten Bestatter unter den aufgerissenen Augen der Helfer einen gewaltigen, eselsmäßigen Tritt, bevor er unbeschadet seines Weges lief.

Moral 1
(von der beleuchteten Art):
Das Leben versucht uns manchmal mit Schlamm und Schmutz aller Art zuzuschaufeln.
Der Trick aus der Grube herauszukommen besteht darin, sich nicht in ihr begraben zu lassen, sondern den Dreck abzuschütteln und als neue Plattform zu benutzen, auf der man einen weiteren Schritt nach oben tun kann.
Jedes Problem wird so zu einem weiteren Trittstein auf dem Weg nach oben.
Aus der tiefsten Grube kommt man raus, wenn man nicht vorzeitig aufgibt. Einfach den Dreck abschütteln und als neue Stufe nach oben benutzen ...

Moral 2
(von der unbeleuchteten Art, aber deswegen nicht weniger wahr):
Wer mit Dreck wirft, der wird am Ende selbst getroffen.

Auch andere schlaue Geister ließ dieses Thema nicht ruhen:

Auch aus Steinen,

die in den Weg gelegt werden,
kann man Schönes bauen.
Goethe


Eines der Geheimnisse des Lebens ist,
aus Stolpersteinen
Trittsteine zu machen.
J. P. ("Das Beste")


In diesem Sinne bin ich gerne ein Esel und wünsche ein frohes Fest.
      Foto: Wikipädia

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