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  • : Klar-Text von "madame federkiel"
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  • : Auf diesem Gedanken-Strich treibt Madame "federkiel" Gedankenjonglage und Wortartistik, sagt ganz subjektiv ihre Meinung, gibt Tipps, kess, vorlaut, besinnlich, liebenswert aber immer heiter bis.... bissig!
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Kurz Und Knapp Profiliert

  • madame federkiel
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Geboren: vor Lichtjahren in Hamburg
Wesenszüge: Unerschütterliches Selbstvertrauen gepaart mit Menschenliebe und guter Laune.
Mein Leben habe ich als ständige Herausforderung verstanden. 
Viele Wege bin ich gegangen. Langweilig war es zum Glück nie.
  • madame federkiel Geboren: vor Lichtjahren in Hamburg Wesenszüge: Unerschütterliches Selbstvertrauen gepaart mit Menschenliebe und guter Laune. Mein Leben habe ich als ständige Herausforderung verstanden. Viele Wege bin ich gegangen. Langweilig war es zum Glück nie.

Wo Finde Ich...

8. Januar 2008 2 08 /01 /Januar /2008 00:36

Wie "sozial" sind wir wirklich?

Früher war die Familie/der Clan die soziale Absicherung des Einzelnen und er hatte natürlich auch seine soziale Verantwortung zu tragen.

Vielleicht wurde das staatliche soziale Netz bei uns zu früh oder falsch gespannt? Viele Leute waren nur allzu gerne bereit, die "gesamte" Verantwortung an den Staat abzugeben.
(Damit meine ich nicht die jetzigen Arbeitslosen, sondern die, die denken, dass sie sich mit "Steuern zahlen" ihrer gesamten Verantwortung und ihres sozialen Denkens und Handelns entledigen konnten)

Man war ja auch schwer damit beschäftigt, den von Wirtschaft und deren Marketing-Politik verordneten Lebensstandard zu beschaffen.
Die wirklichen Wichtigkeiten wurden schon lange nicht mehr von den Menschen bestimmt, und so verlor man sich selbst nach und nach aus den Augen, einschließlich der Bedürfnisse der eigenen Kinder.

Wenn man sich über die Schulter sieht und den Menschen bei ihrem Treiben zusieht, fragt man sich manchmal, ob wir noch alle Tassen im Schrank haben? Schließlich sind wir das Volk - und was lassen wir da über uns ergehen, anstatt mitzubestimmen?!

"Die Freiheit des Menschen besteht nicht darin, zu tun was man will, sondern darin, nicht zu tun was man nicht will! J.J. Rosseau"

Wissen wir denn noch, was wir wollen? Bzw. ist uns der Wille und unser Stolz längst abgekauft worden - mit Kinkerlitzchen? Wo ist denn unser soziales Gewissen geblieben?
Wo ist der Wille, an dem was wir haben, den, der im Moment nicht die Chance hat am Wohlstand teilzunehmen, teilhaben zu lassen?
Die Demut - dankbar zu sein für das, was wir haben und uns darüber wirklich zu freuen - ist längst abhanden gekommen, Großmut und soziales Denken durch Kleingeist, Mißgunst und Hartherzigkeit ersetzt worden.
Man spendet einmal im Jahr großzügig bei Flut oder Tsunami, und gönnt dem arbeitslosen Nachbarn nicht die Wurst aufs Brot!


Unseren Politikern werfe ich
vor, dass sie uns nach Strich und Faden belogen haben! Sie haben ohne Not und unter Ignorierung aller demographischen Daten in Zeiten, als es der Wirtschaft gut ging, die Staatsverschuldung vorangetrieben, nur um etwas vorzugaukeln, was auf Dauer nie haltbar war, einzig und allein aus dem Grund - wieder 4 Jahre gewählt zu werden!
Anstatt wirklich für die Zukunft zu planen, haben sie falsche Erwartungen geweckt, auf die sich das Volk nur zu gerne verlassen hat. Wir
zahlen uns dumm und dämlich an Zinsen und die Rentenkassen geben nicht das her, was so oft versichert wurde. Hauptsache, "der Wirtschaft" geht's gut.
Wer verdient eigentlich an der Staatsverschuldung?

Fast eine ganze Generation junger Menschen, die in diesem Land geboren wurde und/oder aufgewachsen ist, zum Teil mit schwierigem Migrationshintergrund, taumelt gerade wütend und enttäuscht, chancenlos und ohne Gebrauchsanweisung in's Erwachsenenleben!
Das haben auch unsere Politiker mit zu verantworten - aber wir haben es gesehen und ihnen durchgehen lassen!

Und bei Unzufriedenheit mit dieser Situation fällt vielen Leuten nix anderes ein, als reaktionäre Sprüche zu klopfen! Das empört mich!!!

Wer sind wir Deutschen eigentlich und worauf sind wir so stolz, dass wir anderen gegenüber arrogante Sprüche machen?
Das fragt madame federkiel provokativ in die Runde????

Wie oft habe ich gehört: "Wir können ja doch nichts machen!" Und genau damit machen wir etwas - wir machen es uns und den von uns bezahlten Politikern zu leicht! Die Rechnung dafür zahlen wir jetzt....... so..Gedanken.......

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Kommentare

Luxuria 01/08/2008 20:54

Widerspricht sich dein Artikel nicht? Erst schreibst du zu Recht, das viele Menschen dem Staat die Verantwortung überlassen. Am Ende heisst es dann, Politiker sind dafür verantworlich, wenn so viele Menschen Hoffnungslos sind. Natürlich könnte was die Ausbildungsmöglichkeiten betrifft sehr vieles verbessert werden, es muss sogar verbessert werden. Aber sich letztendlich aufgeben, bzw. den Willen aufbringen zu kämpfen und NICHT aufgeben, das macht jeder selber!

madame federkiel 01/08/2008 22:48

Mein letzter Satz sagt doch alles! WIR haben die Politiker machen lassen, haben uns unserer politischen Verantwortung entledigt und können das Ergebnis jetzt bewundern. Natürlich sind auch die Politiker verantwortlich. Sie haben einen Job übernommen und ihn nicht im Sinne ihrer Auftraggeber (WIR) gemeinnützig erledigt, sondern überwiegend eigennützig. Kompetenz ist was anderes, das sieht man an unserer Integrationspolitik.