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Donnerstag, 28. februar 2008

abz-hlen.gif Das war schon eine  Wahl der eigenen Art, die wir in Hamburg hatten?!


Die interessanteste Konstellation war für mich die Mini-KUSCH-Partei. Da gründet der beleidigte Ex  (Kusch) vom Ole seine eigene Partei. Der Ex-Pastor unseres Michels (Rüss) hat vergessen, dass er für ALLE Menschen stets Ansprechpartner sein sollte und hält Kusch die Steigbügel. Das verstehe, wer kann. Ihm ist offenbar kein Weg zu piffig, wieder in ein Amt zu kommen.
Das Rathaus ist auch ein schönes Gebäude, aber Prüss wird dort wohl nie predigen dürfen.


Die SPD hat ein wenig Zuwachs bekommen, aber die vielen Jahre von Selbstzufriedenheit und Ignoranz der Anliegen der Hamburger ist ihnen noch lange nicht vergessen. Vergeben schon gar nicht.


Die CDU hat eigentlich nur auf ihre Stammwähler aus den Vierteln der sehr Gutbetuchten zählen können, die sind dann auch mit 80% zur Pfründesicherung angetreten.
Und auf Frauen, die Ole von Beust wählen, weil er ihnen sooo sympathisch ist, und die mit Politik nichts am Hut oder der Mütze haben. 
Der Verkauf des Hamburger Tafelsilbers, nur um selber glänzend dazustehen, wurde der CDU vom Normalbürger nicht vergeben.


Die GAL setzt jetzt zögerlich zum Flirt mit Ole an, uneingedenk der Tatsache, dass sich der Bengel beim letzten Mal mit einem Ronald Barnabas Schill eingelassen hat, dem Ex-Richter, der hauptsächlich durch Realitätsferne und Selbstherrlichkeit glänzte.

Schill, der eine offensichtlich psychisch kranke Frau in den Knast steckte, weil sie Autos zerkratzt hat, der sich selber jedoch mit Wonne von Hamburgs Party-Szene hofieren ließ, die für ihren Koks-Konsum, ihre große Oberfläche und all das bekannt ist, was er vorher, in seinem Juristenleben, verteufelt hat.
Ole hat mit einem Mann allen ernstes Politik machen wollen, der den Eindruck erweckte, als ob seine Eltern ihm als Kind eine Frikadelle aufs Knie binden mussten, damit wenigstens Nachbars Hund mit ihm spielt. Die Rechnung für diesen Fehltritt hat Ole dann ja auch bezahlen dürfen.


Allerdings ist mir schleierhaft, wie DIE GRÜNEN überhaupt über eine Koalition mit einem so wohlfeilen Partner wie der CDU nachdenken können?! Da kann man sich ganz schnell den Ruf ruinieren!


Die LINKE hat NATÜRLICH ein Bein auf die Erde bekommen in Hamburg - sogar zwei! Bei der Vorlage?! Dafür haben die großen Parteien jahrelang gesorgt!


Was zählte denn noch Wohl und Wille des Normalbürgers in den letzten Jahren?
Es wird überall teurer Mist gebaut, den kein Hamburger wirklich braucht. Für wichtige soziale Aufgaben ist kein Geld übrig.

In der Hafencity entsteht die Luxusausgabe der City-Nord, die abends genauso menschenleer und tot sein wird, wie die Erstausgabe dieses reinen Bürosilos, in dem heute schon jede Menge Gebäude und Geschäfte leer stehen und verkommen, weil die Mieten zu hoch sind und die Kundschaft zu knapp.


Büros und Geschäftsräume braucht Hamburg so nötig wie einen Kropf. Menschenfreundliche, bezahlbare Wohnungen hingegen werden schon lange nicht mehr gebaut. Im Gegenteil! In den paar Stadtteilen, in denen es sich leben lässt, werden nach und nach die Häuser "umgewandelt" zu Eigentumswohnungen, die Bewohner vertrieben und die überteuerten Wohnungen wandern von Hand zu Hand, weil die Käufer sich ob der auf sie zukommenden Folgekosten finanziell verhoben haben.


Dafür werden die hässlichen Wohnsilos, in denen die ursprüngliche Bevölkerung aus diesen Stadtteilen schließlich landet, immer mehr zu sozialen Brennpunkten, deren Entwicklung keiner mehr so richtig in den Griff bekommt.


Die LINKE hat also genug Argumente geliefert bekommen von den großen Ignoranz-Parteien. Ob sie auf Sicht was bewirken kann - wir werden sehen?


Da war doch noch was? Ach ja, der Wurmfortsatz der großen Parteien, das ewig überbewertete Zünglein an der Waage - die FDP!
Nun ja, eigentlich hat sie in Hamburg nie ein Engagement bekommen für einen großen Auftritt. Also alles wie immer.


POGO  tanzen kann wer will, dafür allerdings eine Partei zu gründen? Es sind noch ein paar mehr so schräge Vögel bei dieser Wahl angetreten, die Verantwortung wohl eher als Jux verstehen und die folglich keiner ernst genommen hat
.


Ob Hamburger wirklich die Wahl hatten?  Eher nicht - zweifelt madame federkiel.

von madame federkiel - veröffentlicht in: Sex'n Crime - Aktuelles aus Politik u. Wirtschaft - Community: Kultur-Schock
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