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  • : Klar-Text von "madame federkiel"
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  • : Auf diesem Gedanken-Strich treibt Madame "federkiel" Gedankenjonglage und Wortartistik, sagt ganz subjektiv ihre Meinung, gibt Tipps, kess, vorlaut, besinnlich, liebenswert aber immer heiter bis.... bissig!
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  • madame federkiel
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Geboren: vor Lichtjahren in Hamburg
Wesenszüge: Unerschütterliches Selbstvertrauen gepaart mit Menschenliebe und guter Laune.
Mein Leben habe ich als ständige Herausforderung verstanden. 
Viele Wege bin ich gegangen. Langweilig war es zum Glück nie.
  • madame federkiel Geboren: vor Lichtjahren in Hamburg Wesenszüge: Unerschütterliches Selbstvertrauen gepaart mit Menschenliebe und guter Laune. Mein Leben habe ich als ständige Herausforderung verstanden. Viele Wege bin ich gegangen. Langweilig war es zum Glück nie.

Wo Finde Ich...

8. März 2008 6 08 /03 /März /2008 21:15

Sehr geehrter Herr Klose!
Ich habe Ihre Äußerungen im Interwiev
mit Bernard Bode und Alexander Weinlein bezüglich der Verstärkung deutscher Truppen in Afghanistan gelesen. Unter anderem diese Äußerung:
Frage:
Wenn man den jüngsten Umfragen Glauben schenken darf, ist eine Mehrheit der Deutschen dafür, die Bundeswehr aus Afghanistan abzuziehen.

Ihre Antwort, Herr Klose:
Ich glaube, dass der Wille der Bevölkerung sich so artikuliert, weil wir die Diskussion falsch geführt haben. Die Bevölkerung ist unsicher, weil sie nicht an den Erfolg der Aktion glaubt. Sie glaubt vielmehr, dass sich die Dinge so entwickeln werden wie im Irak. Wenn man entschlossener agiert und der Bevölkerung sagt, dass wir in Afghanistan sind, weil wir das in unserem eigenen Sicherheitsinteresse beschlossen haben, dann kann man auch den entsprechenden Einfluss auf die Menschen nehmen. Das ist eine Führungsaufgabe, die aber in den Parteien nicht wahrgenommen wird.
 

Wieso sind Sie sich so sicher, dass wir uns für dumm verkaufen lassen? Wohlgemerkt, ich habe nichts gegen das amerikanische Volk und auch nichts gegen das afghanische. Wohl aber habe ich was gegen die Art, wie uns immer wieder schwarz als weiß verkauft werden soll. Wir müssen schließlich als Bürger die Rechnungen für diese Kriegsspielchen bezahlen, an denen nur die Waffenindustrie verdient.


Wohingehend möchten Sie uns beeinflussen?

Dass man Afghanistan befrieden kann, bzw. in den Griff bekommt? Ein Land, das schon bei vielen Anrainern und Nationen unerfüllte Begehrlichkeiten weckte? Das Pakistan schon seit ewigen Zeiten über den Schnabel nehmen will? Und das ausgerechnet mit Amerikas und Deutschlands Hilfe?

 
Nicht nur, dass ich das in Anbetracht der Geschichte Afghanistans für naiv halte, ich glaube auch nicht an die vorgeschobenen hehren Motive, die Amerika in dieses Land getrieben hat.
Es geht nicht darum, dass die Bevölkerung unseres Landes schlecht aufgeklärt ist über das, was in Afghanistan passiert. Es ist eher so, dass die Bevölkerung dieses Landes der amerikanischen Regierung ihre "Mission" nicht glaubt und dafür nicht einen Sohn opfern möchte.
Viele der Bürger dieses Landes glauben auch, dass wir erst durch unsere Beteiligung an solchen amerikanischen Aktionen in den Fokus von Terroristen geraten.

Amerika,  dass sich seine Präsidenten von den Reichen kaufen lässt, dessen Regierung wie schon oft bewiesen, keine andere Kultur respektiert als die amerikanische.
Unter diesen Gesichtspunkten werden sie nirgendwo anderen Kulturen "Freiheit" bringen, sondern nur gehasst werden.

 
Solange Amerika mit den War-Lords cooperiert, anstatt sie lahmzulegen, und solange sie sich mit "Schurkenstaaten" wie Pakistan gemein machen, auch.
Die USA wirft mal wieder mit dem Speck nach dem Schinken, so wie sie einst die Taliban als Mittel zum Zweck gebraucht haben. Es geht ihnen nur um die Macht über alle Ressourcen, weiter nichts.


Oder stimmt es etwa nicht, Herr Klose, dass Anfang der 90er Jahre der US-Konzern Unocal mit Saudi Arabiens Delta Oil vereinbart hat, eine Erdgas-Pipeline von Turkmenistan durch Afghanistan nach Pakistan und Indien zu führen? Durch den Iran möchte die USA lieber nicht!
Geplant wurde auch eine Öl-Pipeline auf derselben Route, die die Ölreserven in Kasachstan und möglicherweise sogar Westsibirien zugänglich machen soll.
Im September 1996 gab es ein erstes Abkommen mit den afghanischen Kriegsparteien, das die Sicherheit der Pipelinetrasse betraf, im Januar 1998 unterzeichnete das Talibanregime eine Übereinkunft, die den Bau der Erdgasleitung möglich machen sollte. Die Bauarbeiten hatten kaum begonnen, da zog der russische Konzern Gazprom im Juni desselben Jahres seine zehnprozentige Beteiligung an dem Unternehmen zurück.
Am 21. August, einen Tag nach den US-Cruise-Missile-Angriffen auf vermeintliche Unterkünfte Bin Ladens erklärte Unocal das Pipeline-Projekt so lange aufzuschieben, bis Afghanistan eine Regierung hätte, die sowohl von den USA als auch von der Uno anerkannt würde.


Herr Klose, vielleicht sollten sie mal anfangen, die Interessen der Bürger dieses Landes zu vertreten. Das sind Ihre Auftraggeber, nicht die USA, auch wenn Sie seit vier Jahren Vorsitzender der Deutsch-Amerikanischen Parlamentariergruppe sind.
Ich empfehle Ihnen vorsichtshalber, sich hier ein wenig über Afghanistan zu informieren.

Es grüßt Sie
madame federkiel
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Kommentare

Beate 03/12/2008 13:05

Solche Charaktere wie "i.a.Klose" sind es, die nicht ausreichend Rückgrat besitzen, zum einen eine fundierte Meinung abzugeben und zum anderen unter erreichbaren eMail-Adressen kontaktiert werden zu können. Doch ES hat keine Chance bekommen.

madame federkiel 03/12/2008 14:43

Doch! Die Chance, sich disqualifizieren zu dürfen! ;o)

Tabea Flaubert 03/09/2008 18:14

Was ist denn hier los?

Hallo Klose-Klose,

ist die DDR Ihnen schon zu lange Vergangenheit? Andersdenkende zu diskreditieren, um sie in ihrer Persönlichkeit zu treffen, das waren Stasimethoden! Schön geheim, wie eine Spinne im Netz hängen und dann von hinten zuschlagen. Ich verachte Sie zutiefst! Wie Sie es wagen können, uns mit Ihrer niederträchtigen Art zu belästigen. Tun Sie mal was gegen ihre Minderwertigkeitskomplexe!

madame federkiel 03/09/2008 18:48

Danke Tabea, aber Wichte brauchen das, wir nicht! Das Schöne ist ja, das wir hier bestimmen können, wer mitspielen darf und wer nicht. Wer einfach nur fies wird und keine Argumente bringt, FLIEGT RAUS! Das unterscheidet uns von den Proll-Troll-Foren.  ;o)

rehse 03/09/2008 10:34

Hallo Madame Federkiel,

diesen Brief sollten wir alle an Klose schicken, den flotten Denker Uli, mit Pfeife, früherer Bürgermeister von Hamburg. Afghanistan wird mit Militär nicht geholfen, humanitäre Aufgaben gibt es zu wenig.Es gibt die Kinderhilfe Afghanistan, deren Leiter Dr.med. Reinhard Erös, im Gegensatz zu Klose, meist vor Ort ist.Sie bauen dort Schulen mit ausschließlich afghanischen Mitarbeitern.(www.kinderhilfe afghanistan.de
Klose ist in der falschen Partei, er denkt wie Jung, aber der denkt ja nicht!
Liebe Grüße
rehse

madame federkiel 03/09/2008 15:29

Tscha, wenn man den Klose morgens auf dem Fischmarkt traf, konnte man manchmal noch vernünftig mit ihm reden.Aber die Bodenhaftung geht wohl schnell verloren, wenn man mit den "wichtigen" Leuten spielen darf. ;o)

i.a. Klose 03/09/2008 02:38

Olle Kamellen, Madame. Gemixt mit billiger Anmache. Mehr haben Sie nicht mehr drauf? Schade eigentlich. Im Mon Marthe waren Sie immerhin noch zweitklassig.

madame federkiel 03/09/2008 15:25

Guten TAg!Danke für die Antwort. Ich weiß zwar nicht, wer Sie sind, i.a. Klose, die Mail-Adresse klose@klose ist schon mal falsch! Herr Klose würde sicher nicht diesen Weg wählen, mir zu antworten. Auch kann ich hre "Anmache" nicht nachvollziehen. Wer auch immer im "Mon Marthe" zweitklassig war (Herr Schramm? Herr Nuhr? Herr Hüsch, Herr Barth???), ich zumindest war das nicht, denn ich war nie Kabarettist.Wenn diese Art der Argumentation die "Einflussnahme" ist, die Sie sich vorstellen, dann mal "Gute Nacht" Deutschland! Damit haben Sie ja alle Bedenken vom Tisch gewischt! Mir scheint aber eher, dass hier jemand Herrn Klose einen unerwünschen "Bärendienst" leistet und sich anmaßt, in dessen Namen zu schreiben und eigentlich nur sein persönliches Mütchen kühlt. Und das auf nicht ganz legale Weise?Schönen Tag noch,madame federkiel