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  • : Klar-Text von "madame federkiel"
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  • : Auf diesem Gedanken-Strich treibt Madame "federkiel" Gedankenjonglage und Wortartistik, sagt ganz subjektiv ihre Meinung, gibt Tipps, kess, vorlaut, besinnlich, liebenswert aber immer heiter bis.... bissig!
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Geboren: vor Lichtjahren in Hamburg
Wesenszüge: Unerschütterliches Selbstvertrauen gepaart mit Menschenliebe und guter Laune.
Mein Leben habe ich als ständige Herausforderung verstanden. 
Viele Wege bin ich gegangen. Langweilig war es zum Glück nie.
  • madame federkiel Geboren: vor Lichtjahren in Hamburg Wesenszüge: Unerschütterliches Selbstvertrauen gepaart mit Menschenliebe und guter Laune. Mein Leben habe ich als ständige Herausforderung verstanden. Viele Wege bin ich gegangen. Langweilig war es zum Glück nie.

Wo Finde Ich...

13. Juni 2008 5 13 /06 /Juni /2008 22:08

In Viterbe, in Zentral-Italien hat ein Bischoff die Trauung eines Paares verweigert, weil der Mann querschnittgelähmt ist und somit zeugungsunfähig.

Seine Argumentation und was daraus wurde

ist hier nachzulesen


Offensichtlich haben diese Herren Bischöfe & Co. wirklich keine Ahnung von LIEBE.
Ihre Vorstellung von Liebe scheint sich immer noch auf körperliche Vereinigung
ausschließlich zum Zwecke der Zeugung zu beschränken.
Vielleicht sollte man Ihnen Aufklärungsunterricht erteilen?
 

Das natürliche Verlangen von Menschen nach Nähe und Zärtlichkeit hat scheinbar in ihrer Vorstellung von Eheleben keinen Platz.

Womit sie sich in bester Gesellschaft mit jenen Kulturen befinden, die ihre Kinder zum Zwecke der Fortpflanzung und des Besitzerhaltes Zwangsvermählen.

Offenbar ist die Katholische Kirche nicht gewillt, irgendwann einmal im 21. Jahrhundert anzukommen.
Zum Glück können viele Menschen selbst entscheiden, was ihnen guttut!


 


 

 

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Published by madame federkiel - in Nun mal im Ernst!
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Kommentare

michael 06/19/2008 19:46

Hallo Frau Federkiel, man muss es ja nicht durch Gott, den der Bischof hier vertritt, segnen lassen. Eine echte Ehe ist auf jeden Fall darauf ausgerichtet Kinder zu zeugen. Seid fruchtbar und mehret euch. Das können die beiden nicht. Sie können sich aber trotzdem den Beistand der Kirche holen, doch warum muss es dann so öffentlich sein? Wären die Beiden in ihrem Kämmerlein geblieben, so hätte gar niemand Notiz davon genommen. Schön das Sie sich dafür interessieren. tüüs

madame federkiel 06/19/2008 20:40


In einem kleinen Dorf in Italien.....heimlich im Kämmerlein?!?
Was sollen sie denn Ihrer Meinung nach im Kämmerlein machen?
Die Würde des Menschen ist unantastbar - offenbar nicht für die kath. Kirche.

Unter einer partnerschaftlichen, liebevollen Verbindung stelle ich mir mehr vor, als Heimlichkeiten im Kämmerlein. Jemanden dazu nötigen zu wollen, ist entwürdigend.
Ich glaube, Gott wäre in diesem Fall das kleinste Problem, einzig und allein der Bischoff!


Winfried Schley 06/17/2008 20:20

Was andere von der Kanzel verkünden, weiß ich nicht. Aber dass die Zeugungswilligkeit unabdinbare Voraussetzung für eine Katholische Eheschließung ist, müsste jeder wissen, der sich katholisch trauen lässt; denn das muss er zuvor unterschreiben. Ein Paar, das den Kinderwunsch von vornherein ausschließt, darf ein katholischer Priester nicht trauen.

Standesamtliche Trauungen haben mit dem Ehesakrament nichts gemeinsam. Sie sind staatliche Regelungen zur Rechtssicherheit.

Dazu zwei Zitate aus kirchlichen Texten:
"Die katholische Kirche versteht die Ehe als ein Sakrament, also als ein Zeichen, in dem Gott den sich Trauenden seine Liebe und Hilfe für das gemeinsame Leben zusagt. Zudem gilt die Ehe als Abbild des Bundes zwischen Christus und der Kirche: Wie Christus und die Kirche eins sind, so gilt die Ehe als unauflösbare Gemeinschaft.

Das Ehesakrament spenden sich Frau und Mann selbst. In der Regel geschieht das in einer Kirche und vor einem Priester.

Für das gültige Zustandekommen einer Ehe stellt die Kirche Bedingungen wie zum Beispiel den aufrichtigen Ehewillen der Partner und die Bereitschaft für Nachkommen. Nur wenn diese Bedingungen erfüllt sind, gilt eine Ehe zwischen Christen als grundsätzlich unauflöslich."

„Durch ihre natürliche Eigenart sind die Ehe als Institution und die eheliche Liebe auf die Zeugung und Erziehung von Nachkommenschaft hingeordnet und finden darin gleichsam ihre Krönung."

Winfried Schley 06/17/2008 09:37

Für die Katholische Kirche gilt die Ehe im religiösen Sinne als Sakrament, d.h. als äußeres Zeichen einer unsichtbaren Gnade. Hier bedeutet das, ein sichtbares Abbild der Liebe Gottes zu den Menschen zu sein.

Es sind die Eheleute, die sich dieses Sakrament spenden, nicht der Priester. Er ist bei einer kirchlichen Trauung nur stellvertretender Zeuge der Kirchengemeinde für ein Versprechen, dass die Eheleute einander öffentlich geben.

Zu diesen Abbild der Liebe Gottes gehört als letztes und tiefstes Zeichen die sexuelle Vereinigung. Wo sie nicht möglich ist, ist Ehe in diesem Verständnis nicht gegeben. Das Gleiche trifft auch auf homosexuelle oder lesbische Paare zu. Sie mögen sich lieben und ihre eigenen Formen der zärtlichen Zuwendung haben, sie mögen zusammenleben, vielleicht ein ganzes Leben lang, aber kirchlich getraut werden können sie nicht, weil dieses Sakramentenverständnis von Ehe bei ihrem Verhältnis nicht vorliegt.

madame federkiel 06/17/2008 15:56


Das sagen Sie! Von vielen Kanzeln tönt es aber ganz anders herunter. Da ist keinerlei "zärtliche Zuwendung" ohne dieses Sakrament gestattet! Standesamtliche Trauungen werden nicht akzeptiert und
gar Partnerschaften unter Homosexuellen!!!

Da dieses Sakrament NICHT von der Zeugungsfähigkeit abhängig gemacht wird, auch keiner den Zeugungswillen vorher bekunden muss, ist es für mich eine Verhöhnung dieses Paares.
Man kann sich in vielen Formen "vereinigen" und ich persönlich finde es anmaßend von einer Institution, in einer solchen Weise auf die intimste Zweisamkeit von Menschen Einfluss nehmen zu
wollen.

Wohin sowas führt hat man letzte Woche gesehen, wo in Italien eine Frau "befreit" wurde, die 20 Jahre von ihrer Familie in den Keller gesperrt wurde.
Nur wg. der SCHANDE, ein Kind der Liebe bekommen zu haben.

Die Ignorierung des natürlichen Bedürfnisses der Menschen nach Nähe durch die kath. Kirche, und durch die Rrepräsentanten vieler anderer Glaubensrichtungen, hat zu einer völlig verqueren
kulturell-sexuellen Entwicklung geführt und zu einem ebenso unnatürlichen Sexualverhalten.
Die Einen sind völlig verklemmt und die Anderen verstehen Sex als Sport. Beide Gruppen haben jeden Respekt vor der Persönlichkeit des sexuellen Partners verloren.

In beiden Fällen gibt es eigentlich nur Verlierer, wobei die Frauen die bittersten Erfahrungen machen müssen.
Verantwortungsvollen Umgang mit der Sexualität lernt man nicht durch Verbote!


rehse 06/14/2008 11:13

Bei einigen Menschen scheint der Glaube so fest verwurzelt zu sein, dass sie trotz einer Kirche mit unmenschlichen Dogmen bei dieser bleiben. Bei manchen Leuten ist es also mit der Selbstbestimmung nicht gut bestellt. Deshalb wird die katholische Kirche wohl auch nicht im 21.Jh. ankommen.

madame federkiel 06/14/2008 13:39


Nur ganz DUMME glauben, dass die Schöpfung nicht ALLE Menschen und deren umfassende Bedürfnisse, einschließlich denen nach Nähe und Liebe in unterschiedlichsten Formationen gemacht hat?

Die Bibel wurde von MENSCHEN geschrieben, genauso wie die Thora und der Koran und alle die anderen "Gebrauchs-Anweisungen" für's Zusammenleben!
Und sie wurden dem Machterhalt entsprechend präpariert unter dem Motto: Unzufriedenheit schafft Agressionen, die man dann nur noch auf das richtige "Feindbild" lenken muss!
Also körperliche Nähe nur zur Zeugung weiterer Religionsmitglieder, ansonsten Abstinenz, das stresst ungemein! Funktioniert bis heute einwandfrei!

Die Katholische Kirche maßt sich an, die Schöpfung zu korrigieren!?!?