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  • : Klar-Text von "madame federkiel"
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  • : Auf diesem Gedanken-Strich treibt Madame "federkiel" Gedankenjonglage und Wortartistik, sagt ganz subjektiv ihre Meinung, gibt Tipps, kess, vorlaut, besinnlich, liebenswert aber immer heiter bis.... bissig!
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Kurz Und Knapp Profiliert

  • madame federkiel
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Geboren: vor Lichtjahren in Hamburg
Wesenszüge: Unerschütterliches Selbstvertrauen gepaart mit Menschenliebe und guter Laune.
Mein Leben habe ich als ständige Herausforderung verstanden. 
Viele Wege bin ich gegangen. Langweilig war es zum Glück nie.
  • madame federkiel Geboren: vor Lichtjahren in Hamburg Wesenszüge: Unerschütterliches Selbstvertrauen gepaart mit Menschenliebe und guter Laune. Mein Leben habe ich als ständige Herausforderung verstanden. Viele Wege bin ich gegangen. Langweilig war es zum Glück nie.

Wo Finde Ich...

25. August 2008 1 25 /08 /August /2008 16:04

Der Begriff  FREIHEIT hat in den verschiedenen Kulturkreisen sehr unterschiedliche Bedeutung, wird reichlich überstrapaziert  und muss für vieles herhalten, was eigentlich eher unter die Begriffe Individualismus und Egoismus fällt.

Die Ressourcen werden knapper, wir müssen uns dringend einschränken, ABER wo bleibt da unsere FREIHEIT?

Freiheit bedeutet für die meisten Menschen unseres Kulturkreises in erster Linie Konsum - ohne Wenn und Aber.

Es geht nicht darum, ob sie das was sie kaufen wirklich brauchen, sondern ob sie "Lust" darauf haben.

Was interessiert da, dass für Herstellung und Vertrieb z.B. eines "Schokoladenspringbrunnens", der nach 3 x Benutzen in irgend einer Ecke vergammelt, Material und Energie verbraucht wurde, die uns bald für Wichtigeres fehlen werden.

Es interessiert auch nicht, dass von dem Geld, das man für überflüssigen "Spaß" ausgegeben hat, am anderen Ende der Welt viele Menschen hätten leben können, die jetzt verhungern müssen.

Das Auto gar ist die heilige Kuh, das Statussymbol, ohne das viele "völlig bewegungsunfähig" und nackt im Wind stünden.

Was interessiert da schon, dass man aus Öl Wichtigeres als Brennstoff machen könnte? Dass die Zahl der Asthma-Kranken und Pseudo-Krupp-Kinder in den Städten heftig ansteigt? Was bedeutet schon saubere Luft gegen SPAß?

Man kauft und kauft und.....wundert sich, wie Generationen vor uns ohne diese riesige Ansammlung von Kinkerlitzchen und Wohlstands-Müll leben konnten?! 
Ganz einfach; sie hatten SICH, die
Familie, viel Natur und das gesellige Beisammensein mit Freunden.

Und wir, was haben wir, wenn man mal unsere ganzen Frustkäufe und Image-Pflegeartikel weglässt????
Wir haben tausend Entschuldigungen für unsere Bequemlichkeit, Rücksichtslosigkeit und Verantwortungslosigkeit, für die wir den Begriff FREIHEIT missbrauchen!

Dazu mal diese kleine Geschichte, die mir irgendwann im wild wabernden web zugelaufen ist  - so als kleine Nachdenk-Hilfe:

 
Der Fischer und sein Boot

Es war einmal ein Fischer, der neben seinem Fischerboot seine Siesta hielt. Er schaute aufs tiefblaue Meer, hörte dem leisen Rauschen der Wellen zu und schlief dann friedlich im schützenden Schatten seines Bootes ein.

Nach einiger Zeit kam in der heißen Mittagszeit ein Tourist vorbei, bewaffnet mit einer Kamera, und bestaunte den Fischer. Er zückte seine Kamera und begann, den Fischer von allen Seiten zu fotografieren. Von dem Klicken der Kamera wachte der Fischer auf und öffnete langsam seine Augen, um zu sehen, wer ihn denn bei seiner wohlverdienten Siesta störte. Als er den Touristen erblickte, bot er ihm eine Zigarette an und fragte ihn mit einem Lächeln, warum er ihn denn so oft fotografiert habe.

Der Tourist antwortete:
„Ich habe mich gefragt, woher Sie die Ruhe nehmen, sich mitten am Tag hier auszuruhen. Warum fahren Sie nicht hinaus, um Fische zu fangen? Sie müssen doch auch Geld verdienen, um Ihre Familie zu ernähren!“

Der Fischer zuckte nur mit den Schultern und antwortete:
„Ich bin heute morgen schon hinausgefahren und habe einen guten Fang gemacht.“

Doch der Tourist ließ nicht locker:
„Aber wenn ich Sie wäre, dann würde ich noch einmal rausfahren. Sie könnten dann noch mehr Fische fangen und diese vielleicht für schlechtere Zeiten einfrieren ...“


Der Fischer lächelte noch einmal, und bevor er antworten konnte, fuhr der Tourist fort:
„Stellen Sie sich doch einmal vor: Wenn Sie öfter am Tag rausfahren würden, könnten Sie die ganzen Fische, die Sie fangen, verkaufen und sich schon bald ein zweites Fischerboot zulegen. Und die Fische, die Sie dann mit beiden Fischerbooten fangen, könnten Sie wieder für gutes Geld verkaufen. Auf das zweite Boot würden ein drittes, ein viertes und noch viele mehr folgen. Auf diese Weise könnten Sie dann schon bald eine ganze Fischerflotte aufs Meer schicken. Und in ein bis zwei Jahren, wenn Ihnen dann vielleicht alle Boote hier auf der Insel gehören, kaufen Sie sich einen Hubschrauber und kontrollieren dann nur noch Ihre Fischerboote, die auf dem Meer die Arbeit für Sie erledigen. So bräuchten Sie bald fast gar nicht mehr zu arbeiten und könnten sich ausruhen und Ihr Leben genießen ...“

Der Fischer hob seine Augenbrauen, lächelte und antwortete gelassen:

„Aber das tue ich doch jetzt schon ...“

In diesem Sinne wünscht madame federkiel ihren Lesern viel Freude an der Natur mit Familie und/oder Freunden.

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Published by madame federkiel - in Ver-dichtete Gedanken
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