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  • : Klar-Text von "madame federkiel"
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  • : Auf diesem Gedanken-Strich treibt Madame "federkiel" Gedankenjonglage und Wortartistik, sagt ganz subjektiv ihre Meinung, gibt Tipps, kess, vorlaut, besinnlich, liebenswert aber immer heiter bis.... bissig!
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  • madame federkiel
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Geboren: vor Lichtjahren in Hamburg
Wesenszüge: Unerschütterliches Selbstvertrauen gepaart mit Menschenliebe und guter Laune.
Mein Leben habe ich als ständige Herausforderung verstanden. 
Viele Wege bin ich gegangen. Langweilig war es zum Glück nie.
  • madame federkiel Geboren: vor Lichtjahren in Hamburg Wesenszüge: Unerschütterliches Selbstvertrauen gepaart mit Menschenliebe und guter Laune. Mein Leben habe ich als ständige Herausforderung verstanden. Viele Wege bin ich gegangen. Langweilig war es zum Glück nie.

Wo Finde Ich...

3. September 2008 3 03 /09 /September /2008 20:58

Gestern "Menschen bei Maischberger"

Thema:
Gier, Neid, Ungerechtigkeit: Scheitert der Kapitalismus?

Auch in diesem Diskussionsgespräch wurde wieder die Frage gestellt, was man tun kann, damit Menschen im Niedriglohnbereich für ihre Arbeit künftig einen Lohn bekommen, von dem sie leben können.

Und wieder wurde, diesmal von Karl-Heinz Grasser (bis 2007 österreichischer Finanzminister), mit "der Patentlösung" geantwortet; diese Menschen
brauchen eine bessere Ausbildung????

Wie haben wir uns das vorzustellen, Herr Grasser? Die niedrigentlohnte Putzfrau mit Abitur? Den diplomierten unterbezahlten Trucker?

Was, bitteschön, ändert eine bessere Ausbildung am Lohn einer Putzfrau?

Wenn alle im Niedriglohnbereich arbeitenden Menschen willens und in der Lage wären, zu studieren, würden sie diese Arbeiten nicht mehr machen. Wer soll sie dann machen!?
Wir brauchen Leute die putzen, die Lastwagen fahren, Regale auffüllen, die Kranke und alte Menschen betreuen!

Importieren wir dann für Hungerlöhne "Humankapital" aus Ländern, in denen man Armut gewohnt ist und somit leidensfähiger als unsere Leute, und lassen diese dann unsere "niederen Arbeiten" machen?

Herr Grasser, sie waren ein Paradebeispiel dafür, dass sich in einem schönen Kopf nicht zwangsläufig nur kluge Gedanken tummeln müssen.

Ich halte Ihnen zu gute, dass Menschen wie Sie längst den Bezug zur Realität verloren haben, und sich überhaupt nicht vorstellen können, wie hart es ist, diese schlecht entlohnten Arbeitsleistungen zu erbringen.

Es geht darum, das JEDE ARBEIT, die gemacht werden muss - also gebraucht wird - ihren WERT hat und so bezahlt werden muss, dass der Mensch der sie macht davon leben kann!
Bildung hat damit nichts zu tun!

Das Grundproblem ist, dass die Anerkennung von Arbeitsleistung fehlt, Leistung immer schlechter bezahlt wird, aber Geld immer mehr Geld verdient!

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