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  • : Klar-Text von "madame federkiel"
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  • : Auf diesem Gedanken-Strich treibt Madame "federkiel" Gedankenjonglage und Wortartistik, sagt ganz subjektiv ihre Meinung, gibt Tipps, kess, vorlaut, besinnlich, liebenswert aber immer heiter bis.... bissig!
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Kurz Und Knapp Profiliert

  • madame federkiel
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Geboren: vor Lichtjahren in Hamburg
Wesenszüge: Unerschütterliches Selbstvertrauen gepaart mit Menschenliebe und guter Laune.
Mein Leben habe ich als ständige Herausforderung verstanden. 
Viele Wege bin ich gegangen. Langweilig war es zum Glück nie.
  • madame federkiel Geboren: vor Lichtjahren in Hamburg Wesenszüge: Unerschütterliches Selbstvertrauen gepaart mit Menschenliebe und guter Laune. Mein Leben habe ich als ständige Herausforderung verstanden. Viele Wege bin ich gegangen. Langweilig war es zum Glück nie.

Wo Finde Ich...

23. September 2008 2 23 /09 /September /2008 12:52

Eine kleine Geschichte gegen die Sprachlosigkeit unserer Zeit, die mich als einer der unseligen Kettenbriefe erreichte, die ich aber dennoch weiterreichen möchte, weil mir die Idee zu dieser Geschichte gut gefallen hat.

Eines Tages bat eine Lehrerin ihre Schüler, die Namen aller anderen Schüler der Klasse auf ein Blatt Papier zu schreiben und ein wenig Platz neben den Namen zu lassen.

Dann sagte sie zu den Schülern, sie sollten überlegen, was das Netteste ist, das sie über jeden ihrer Klassenkameraden sagen können und das sollten sie neben die Namen schreiben.

Es dauerte die ganze Stunde, bis jeder fertig war und bevor sie den Klassenraum verließen, gaben sie Ihre Blätter der Lehrerin.

Am Wochenende schrieb die Lehrerin jeden Schülernamen auf ein Blatt Papier und daneben die Liste der netten Bemerkungen, die ihre Mitschüler über den Einzelnen aufgeschrieben hatten. Am Montag gab sie jedem Schüler seine oder ihre Liste. Schon nach kurzer Zeit lächelten alle.

"Wirklich?", hörte man flüstern. "Ich wusste gar nicht, dass ich irgendjemandem was bedeute!" und "Ich wusste nicht, dass mich andere so mögen", waren die Kommentare. Niemand erwähnte danach die Listen wieder.

Die Lehrerin wusste nicht, ob die Schüler sie untereinander oder mit ihren Eltern diskutiert hatten, aber das machte nichts aus. Die Übung hatte ihren Zweck erfüllt. Die Schüler waren glücklich mit sich und mit den anderen.

Einige Jahre später war einer der Schüler gestorben und die Lehrerin ging zum Begräbnis dieses Schülers. Die Kirche war überfüllt mit vielen Freunden. Einer nach dem anderen, der den jungen Mann geliebt oder gekannt hatte, ging am Sarg vorbei und erwies ihm die letzte Ehre.

Die Lehrerin ging als letzte und betete vor dem Sarg. Als sie dort stand, sagte einer der Anwesenden, die den Sarg trugen, zu ihr: "Waren Sie Marks Mathelehrerin?" Sie nickte: "Ja". Dann sagte er: "Mark hat sehr oft von Ihnen gesprochen." Nach dem Begräbnis waren die meisten von Marks früheren Schulfreunden versammelt. Marks Eltern waren auch da und sie warteten offenbar sehnsüchtig darauf, mit der Lehrerin zu sprechen. "Wir wollen Ihnen etwas zeigen", sagte der Vater und zog eine Geldbörse aus seiner Tasche.

"Das wurde gefunden, als Mark verunglückt ist. Wir dachten, Sie würden es erkennen." Aus der Geldbörse zog er ein stark abgenutztes Blatt, das offensichtlich zusammengeklebt, viele Male gefaltet und auseinandergefaltet worden war. Die Lehrerin wusste ohne hinzusehen, dass dies eines der Blätter war, auf denen die netten Dinge standen, die seine Klassenkameraden über Mark geschrieben hatten.

"Wir möchten Ihnen so sehr dafür danken, dass Sie das gemacht haben", sagte Marks Mutter. "Wie Sie sehen können, hat Mark das sehr geschätzt." Alle früheren Schüler versammelten sich um die Lehrerin. Charlie lächelte ein bisschen und sagte: "Ich habe meine Liste auch noch. Sie ist in der obersten Schublade in meinem Schreibtisch".

Die Frau von Heinz sagte: "Heinz bat mich, die Liste in unser Hochzeitsalbum zu kleben." "Ich habe meine auch noch", sagte Monika. "Sie ist in meinem Tagebuch." Dann griff Irene, eine andere Mitschülerin, in ihren Taschenkalender und zeigte ihre abgegriffene und ausgefranste Liste den anderen. "Ich trage sie immer bei mir", sagte Irene und meinte Dann: "Ich glaube, wir haben alle die Listen aufbewahrt."
Die Lehrerin war so gerührt, dass sie sich setzen musste und weinte. Sie weinte um Mark und für alle seine Freunde, die ihn nie mehr sehen würden.

Im Zusammenleben mit unseren Mitmenschen vergessen wir oft, dass jedes Leben eines Tages endet und dass wir nicht wissen, wann dieser Tag sein wird. Deshalb sollten wir den Menschen, die man mag, liebt und um die man sich sorgt, frühzeitig sagen, dass sie etwas Besonderes und Wichtiges für uns sind.

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18. September 2008 4 18 /09 /September /2008 21:14

Ein Paar aus Stuttgart sitzt beim Therapeuten.
Der Therapeut fragt: "Was kann ich für sie tun?" Der Mann antwortet:
"Würdet Se uns bitte beim Sex zuschaue ?" Der Therapeut ist erstaunt über dieses Anliegen, stimmt aber zu. Als das Paar fertig ist, sagt der Therapeut: "Es tut mir leid, aber ich finde nichts außergewöhnliches an Ihrer Art Sex zu haben" und verlangt 80 Euro für die Sitzung.

Im folgenden Quartal wiederholt sich das Ganze; zweimal in der Woche kommt das Paar, hat
Sex, bezahlt die 80 Euro und geht wieder.

Nach einigen Wochen fragt der Therapeut: "Entschuldigen Sie die Frage, aber was genau versuchen Sie eigentlich heraus zu finden?"


Sagt der Mann: "Nix! Aber sie isch verheiratet, zu ihr könnet mer net, i bin au verheiratet, zu mir
könnet mer also au net. Das Holiday Inn verlangt 150 Euro für oi Zimmer, das Graf Zeppelin 360 Euro. Wenn mer zu Ihne kommet, dann henn mer:

a) a gut's Alibi
b) s koschtet uns nur 80 Euro und
c) die Krankenkass erstattet uns 67,50 Euro zurück."


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16. Juli 2008 3 16 /07 /Juli /2008 20:33



Am nächsten Morgen dieser Spruch! Es ist unglaublich!!!
Er wälzt sich zerzaust, unrasiert und nicht gerade taufrisch aus der Falle, tapert zu ihr ins Bad und ruft erstaunt und hämisch: „Wie siehst du denn aus!“

Dabei fing alles ganz harmlos an.
Mann lernt Frau irgendwo kennen, geht ein paar mal mit ihr aus. Man unterhält sich nett, ist sich sympathisch und nach dieser Aufwärmphase wähnt Frau sich sicher, dass Mann sie schätzt und nicht nur einfach scharf auf sie ist.
Also darf er ihr nähertreten und eine Nacht mit ihr durchmachen.
Dann dieses böse Erwachen!
Frauen tolerieren bei Männern alles - z. B. was Männer so mit sich ´rumtragen - Bäuche, Haarausfall, Kratzbärte, und O-Beine.
Ertragen sogar Küsse, die wie  volle Aschenbecher schmecken.

Abe
r Sprüche wie der vorgenannte fördern den natürlichen Ausleseprozess!
Schon darf der Herr die Wohnung durch das Loch, was der Maurer dafür in der Wand gelassen hat, verlassen. Seine Klamotten folgen ihm aus dem Fenster nach.

Wieso kommt ein Mann dazu, solche blöden Sprüche zu machen? Wer im Glashaus sitzt... Sie kennen sicher den Spruch?

Ich denke, es ist der blanke Männerneid auf uns!
Mit ein wenig Schminke sehen Frauen geschwind wieder schnuckelig aus. Männer jedoch müssen auch nach solcher Nacht den ganzen Tag mit demselben ramponierten Gesicht ´rumlaufen, sehen mit Schminke höchstens tuntig aus.
Frauen machen sowieso viel mehr her als Männer. Denken Sie mal an Marlene Dietrich, wie konnte die Männeranzüge tragen!? Überhaupt tut es der Weiblichkeit keinen Abbruch, wenn Frau sich in Männerkluft in der Öffentlichkeit bewegt.

Jetzt stellen Sie sich mal vor, ein Mann geht in Frauenklamotten vierzehn Tage lang jeden Morgen ins Büro? Danach ist aber nichts mehr in seiner kleinen Welt in Ordnung, und männlicher macht ihn das gewiss auch nicht.

Männer ahnen, dass sie ohne Frauen aufgeschmissen wären. Männer brauchen Kriege und sonstige selbstgemachten Katastrophen, um uns den Helden zu machen, denn für's tägliche Leben sind sie nur bedingt geeignet. Frauen müssen Männer trösten und die Welt wieder in Ordnung bringen. Sie sind einfach praktischer veranlagt.

Männer brauchen hübsche, knackige Mädels um von eigener Unzulänglichkeit abzulenken. Frauen können es sich leisten, auch mal mit einem kleinen, hässlichen, alten, immens reichen Mann liiert zu sein. 
Wir haben eben eine soziale Ader!
Die Schöpfung wusste schon, warum sie den Frauen die Aufgabe der Lebensspenderin zugedacht hat. Stellen Sie sich Männer in dieser Rolle vor  – nicht auszudenken! 
Also, ihr Männer, lasst das Klonen nach, die Schöpfung irrt nicht!

Und lasst die Augen gefälligst zu, bis Frau wieder aus dem Bad 'raus ist, und den Mund auch! 

Vorsichtshalber schließt madame federkiel die Badezimmertür während laufender Restaurierungsarbeiten ab.
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5. Juni 2008 4 05 /06 /Juni /2008 22:07

Gestern hatte ich ein ganz seltsames Erlebnis, als ich bei brüllender Hitze und Gewitterluft so vor mich hin humpelte.
Zwei Mädels, so um die 16-18 Jahre jung und mindestens 1,80 m lang, hüpften um die Leute, die an der Ampel warteten, herum und quakten was von: "Lacht doch mal, wir wollen eure Zähne sehen, oder traut ihr euch nicht, weil die nicht weiß sind?" Dabei lachten sie irre.

Als sie mich humpeln sahen, hatte ich ihre volle Aufmerksamkeit. Die Eine blieb mitten auf der Fahrbahn vor mir stehen und meinte: "Was hast du denn für 'ne geile Sonnenbrille, die will ich auch haben!"

Da entfuhr mir: "Mädels, was habt ihr euch denn eingeworfen, das will ich auch haben!"
Alle Leute um uns herum lachten und das eine Mädel sagte verblüfft " Ekstasy" und ich meinte, "Siehste, mein Bein ist demnächst wieder heile, aber ob das mit eurem Kopp wieder in Ordnung kommt?" und humpelte meines Weges.

"Auhauaha" dachte ich so bei mir, "dein Bauch hat doch gesagt, du sollst die Klappe halten!" Hab' ich aber nicht. Und das, obwohl ich nicht einmal hätte schnell flüchten können!

Ist gerade noch mal gut gegangen. Puuuh!

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5. Juni 2008 4 05 /06 /Juni /2008 00:23

Mein Bauch wusste es wieder einmal im Voraus und ich habe die Strafe dafür bekommen, dass ich sein Grummeln ignoriert habe. Wie oft habe ich mir schon vorgenommen, auf mein Bauchgefühl zu hören, aber nein!

Bäuche wissen immer Bescheid! Das ist das Unbehagen, dass in uns grummelt, wenn wir eine Situation nicht eindeutig einschätzen können, das Risiko nicht abwägen.

 
Ich habe erst mit über 40 Jahren Fahrradfahren gelernt und seitdem bin ich auch selten gefahren. Ich habe somit keine Routine und es war eine Schnapsidee, dass ich mich überreden ließ, mit einer ganzen Clique Leuten mit geliehenen Fahrrädern über die Insel zu fahren.

 
Das Unglück lauerte schon auf mich in Form einer Absperrung über den Weg durch die Dünen. Zu spät merkte ich, dass der Bremsweg wohl nicht reichen würde.

Mein Fahrradlehrer hat uns eingebläut, dass wir in dem Moment, wo wir merken, dass wir den Drahtesel nicht beherrschen können, sofort weit weg von ihm springen sollen, weil ein Sturz mit Fahrrad meist noch schlimmer ausgeht, als ohne.
So ließ ich mich im letzten Moment lässig zur Seite fallen und rollte ab - nur mein linkes Bein nicht, das wollte aus unerfindlichem Grund nicht von dem Gefährt lassen. Das tat vielleicht weh!

 
Den Rest des Tages bewegte ich mich mit AUA und gaaanz vorsichtig mit Taxi und Bus zur jeweils nächsten Sitzgelegenheit.  Irgendwann war auch dieser Ausflug zu Ende.

 
Am Besten geht es mir im Liegen zu Hause, wenn man mich liebevoll umsorgt. Tut aber im Moment keiner und Termine muss ich auch wahrnehmen. Also gesalbt und gewickelt und auf in den Kampf.

 
An jeder Bushaltestelle, die ich in Zeitlupe völlig fertig erreiche, ist grundsätzlich jeder Platz besetzt - von Menschen im Alter zwischen 20 und 30 Jahren, die entweder SMSen oder angestrengt über Knopf im Ohr Musik hören.
Sie haben offenbar alle einen Sehschaden, denn weder mein Gehumpel, noch die zwei Krücken, mit denen eine andere Dame sich angestrengt fortbewegt, wird von ihnen wahrgenommen. Vielleicht wird man vom Humpeln durchsichtig?

 
Erst als der Bus schon in Sichtweite ist, erhebt sich eine der jungen Damen und bietet der Dame mit den Krücken allen Ernstes ihren Platz für die verbleibenden Sekunden an. Ich glaube, dass sie sich in diesem Moment sogar sozial vorkommt, was sie aber nicht davon abhält, uns zusammen mit den anderen Jungen zu zeigen, dass sie die freien Plätze
im Bus schneller erreichen, als wir!

 
Es ist nun nicht etwa so, dass das Einzelfälle gewesen sind; ich erlebe ähnliche Situationen jetzt schon anderthalb Wochen als Humpelstilzchen. Rücksichtnahme - absolut Fehlanzeige!

Ich frage mich, welche Anleitung Eltern diesen Menschen mit auf den Weg gegeben haben, dass sie offenbar, außer ihren Vorteil, nichts mehr raffen und werde mich alsbald für die Wiedereinführung der Prügelstrafe für Eltern einsetzen.

Tröstlich allerdings ist, dass mein Bein demnächst wieder in Ordnung ist, aber die Dumpfheit in den Köpfen....?


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5. April 2008 6 05 /04 /April /2008 23:21

Ist Ihnen auch aufgefallen, dass eheähnliche Verhältnisse oftmals eheähnlicher sind, als die Ehe selbst?

 
Gerade wenn man Ehepaare beobachtet, die so um die zwanzig Jahre verbandelt sind?

Erst miteinander, dann gegeneinander und dann nebeneinander herlebend, verleiten sie zu der Überlegung: Warum sind die eigentlich zusammen? Nur, damit irgend jemand da ist, wenn man nach Hause kommt!?

 
Mal ehrlich, wäre es da nicht sinnvoller, sich eine Katze oder einen Hund anzuschaffen?

Die freuen sich wenigstens, wenn man heimkommt. Sie sind kalkulierbar, denn man weiß was sie brauchen und verbrauchen.

 
Dass niemand antwortet, wenn man mit ihm spricht, daran hat man sich im Laufe der Jahre mit seinem Ehegesponst ja schon längst gewöhnt!

 
Die Kuscheltiere haben nur ein paar kleine Handycaps; ein Hund kann keinen Wasserhahn reparieren, die Katze kann weder ab- noch Wäsche waschen.

 
Aber  ehrlich, fällt das so ins Gewicht, wenn man bedenkt, wie schnell man durch einen Hund Leute kennenlernt und ins Gespräch kommt?

Ein Hund fährt einem auch nicht über den Mund und sagt, daß man “nichts davon versteht”!  Man darf in seiner Gesellschaft endlich mal wortführend sein.

 
Erinnern Sie sich nur ‘mal an die letzte Feier im Kegel- oder Fußballclub Ihres Mannes! Sie durften gut aussehen, – und Sie durften neben Ihrem bierbäuchig- und seligen “Partner” beifällig nicken, wenn er mit schwerer Zunge seine inhaltsschweren Statements abgab. 

Auf dem Nachhauseweg sprang Ihr Eheliebster nicht etwa wie ein vierbeiniges Kuscheltier jauchzend neben Ihnen her, sondern Sie (natürlich nüchtern!) mussten ihn wie immer nach Hause fahren, nachdem Sie ihn mit Hilfe von seinen Freunden ins Auto verfrachtet hatten.

Die Treppe haben Sie ihn dann allein hochhüsern dürfen -  nicht unbemerkt, wie die teils vielsagenden, teils mitleidigen Blicke Ihrer Nachbarn am nächsten Tag verrieten.

 
Und geschnarcht hat er! Wie ein Walross! Und gnadderich war er am nächsten Morgen.

Also doch lieber ‘n Hund?!?? 

Na ja,... war nur so’n Gedanke von mir....


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19. März 2008 3 19 /03 /März /2008 23:59

Ostereiertransport.jpg


Das ist so etwas mit 
Ostern?!  Unglaubliche Geschichten ranken sich um die Entstehung dieses Namens. Eine davon sagt, Eostra sei der lateinische Name unserer Fruchtbarkeitsgöttin Ostara gewesen.
Den haben die Latriner missbraucht, um uns Wikingern im Namen Christi unsere Frühlingsparty zu klauen und uns dafür ihr Auferstehungsfest zu verkaufen und aus Eostra Ostern gebaut! Ich weiß das nicht so genau, hab auch gerade mein kleines Latrinum verlegt.


Gerade mal unser fixes Feuer ham sie uns gelassen, mit dem wir immer die Wintergeister vertrieben haben.

Und natürlich uns Rammler dazu verdonnert, dass wir Eier in alle Heckenecken legen müssen, die ihre Lütten dann finden dürfen/müssen.
Alles wg. der Fruchtbarkeit....ja, ja, wie sich der kleine Wiki das eben so vorstellt.
Aber ich sag' euch was: In unserer Wikinger-Fete früher war mehr Leben drin!!!
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Ob das alles so richtig ist? Mein Name ist ja Wiki-Hase und ich weiß bekanntlich von nix!


Ich schicke allen lieben Menschen Ostergrüße und hoffe, dass mich die vielen Eier nicht
umbringen.
Meine Güte ist mir schon schlecht!!!
Hier noch ein sehr putziges Ostergedicht über einen Kumpel und mich und Ostertrouble mit dem dieser dicke Vogel zu tun hat. Einfach auf folgenden Titel drücken, und schon geht's los!:  undefined

DER  DEAL von Sonja Bartl

Ein schönes Osterfest!

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15. März 2008 6 15 /03 /März /2008 23:24

Bisher hatte sie sich irgendwie unfertig gefühlt. Auf Partys war sie wie ein Fremdkörper, wenn sie sich überhaupt alleine dort hin traute.
Und auch sonst fühlte sie sich in nicht vertrauter Umgebung immer irgendwie....  ungeschützt, seit sie bei Ihren Eltern ausgezogen war.


Nun war dieser Mann in ihr Leben getreten. Alles war gut. Sie wollte ihm den Himmel auf  Erden bereiten, ihm jeden Wunsch von den Augen ablesen.
Sie tat alles, um ihm zu gefallen. Er nahm es gerne hin, war geschmeichelt von so viel Fürsorge.

Mit der Zeit hatte er sich so an sie gewöhnt, dass er sie kaum mehr wahrnahm. Er vergaß sie manchmal einfach, wenn er mit seinen Freunden unterwegs war. Dann war sie unglücklich, zeigte es ihm aber nicht.

 
Sie wollte ihn nicht verlieren.

 
Am Wochenende rasierte er sich nicht mehr, und er zog auch zu Hause sehr legere Kleidung an. Manchmal, wenn seine Freunde zu Besuch kamen, oder Nachbarn hereinschauten, schämte sie sich. Als Frau sah er sie lange nicht mehr. Aber nie hätte sie ihm das zum Vorwurf gemacht.

 
Sie wollte ihn nicht verlieren.

 
Nach dem soundsovielten Mal: „Lass man, das mache ich schon!“
hatte er aufgehört, ihr im Haushalt zu helfen.
Sie schleppte selbst Getränkekisten allein in den dritten Stock. Sie bekam es im Kreuz, und sah zunehmend verhärmt aus, was sie nicht attraktiver machte.
Sie opferte ihr Eigenleben für ihn und erwartete, dass er sie an seinem Leben teilhaben ließ.
Jeden Tag sah sie ihn mit erwartungsfrohen Augen an, wenn er heimkam, aber er sprach immer seltener mit ihr. Er kam auch immer später nach Hause und war oftmals missgelaunt. Sie ließ sich auch das gefallen.

           
Sie wollte ihn nicht verlieren.

 
Aber sie konnte sich nicht mehr ständig zusammenreißen.  Sie fing an, sich zu beklagen, jammerte herum, fing an zu sticheln, und sie fing an, flaschenweise Martini zu trinken. Das hatte zur Folge,  dass er immer öfter Gelegenheiten fand, keine Zeit mehr mit ihr verbringen zu müssen.

Als er eines Tages eine Woche unangekündigt weggeblieben war, machte sie ihm zur Begrüßung eine Szene. Alles, was sich in ihr aufgestaut hatte, brach aus ihr heraus. Sie warf ihm vor, was sie alles für ihn getan hatte, nie hatte sie an sich gedacht und er hätte ihr zum Dank dafür das Leben schwer gemacht.

Das wollte er auf keinen Fall, und so ging er aus der Tür - ohne sich umzusehen.

                       
Sie hatte nie gesagt: “Bis hierhin und nicht weiter.“
Sie hatte nie gesagt: “ICH habe heute was vor.“
Sie hatte nie gesagt: “ich will das so nicht haben.“

Sie hatte  ALLES  getan, ihn zu verlieren!
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10. März 2008 1 10 /03 /März /2008 02:59

Klonfam.gif
Ich glaube es einfach nicht! Und wenn noch so viele meiner lieben Mitmenschen gegen das Klonen von Menschen zu Felde ziehen, es ist die pure Heuchelei!

Oder haben Sie schon einmal erlebt, dass Eltern ihr kleines selbstgemachtes Monster vom ersten Tag seines Erdenlebens an als eigenständige Persönlichkeit akzeptiert haben?!?  Weit gefehlt!

“Guck doch mal, dieses Näschen! Ganz die Mama!” oder “Findest Du nicht auch, dass er aussieht wie Opa, wenn er lacht?” (Was'n Wunder, so ganz ohne Zähne!)

Auch die Eigenschaften des kleinen Erdenbürgers werden, je nach gut oder schlecht, von seinen Eltern sich oder dem Partner in die Schuhe geschoben.

“Das technische Interesse hat er von mir!” heißt es, wenn das Wurm gerade sein Spielzeug zerlegt hat. Oder “Du bist genau wie Papa, der redet auch mehr mit seinem Auto, als mit mir. Mir sagt ja keiner was!”


Dass der “Neuling” sich erst einmal in dieser Welt umsehen, und seinen eigenen Charakter ausbilden können muss, wird erst gar nicht in Erwägung gezogen. Man will einen niedlichen, kleinen, pflegeleichten Menschen, mit dem Wissensstand den man zur Zeit selber hat. Dieser Mensch hat dann nur eine Aufgabe: er muss alles das machen und erreichen, was man selber nicht geschafft hat. Mit anderen Worten; wir wünschen uns ein besseres ICH.


Wo, bitteschön, ist da der Unterschied zum geklonten Menschen?!?
Ich kann es Ihnen sagen:
Menschen selber machen macht viel mehr Spaß als Klonen, ist ebenso spannend und, vorausgesetzt, man gibt sich ein bisschen Mühe, viel, viel schöner!


Aber wenn man dazu mal keine Lust hat, oder einem gerade der nötige Sparringspartner fehlt, ist ein duftendes Schaumbad auch nicht schlecht als Alternative.
Ich bin übrigens sicher, dass bei Gummienten schon immer geklont wurde!  Ahoi!

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13. Februar 2008 3 13 /02 /Februar /2008 15:32
Und Milsa lacht....

Ich weiß nicht, aber es kommt mir so vor, als ob Milsa mich heute Morgen anders als sonst anschaut?
Sie schmunzelt meistens, aber heute...? Ich finde Milsa grinst mich an!

Als ich Milsa gekauft habe, bekam ich ihren Namen gleich mitgeliefert, denn sie kann nicht sprechen. Man hatte ihr den Namen auf den Bauch tätowiert

Morgens um Halbsieben ist nicht meine Zeit, denn so richtig wach werde ich erst gegen 11 Uhr. So mache ich mir keinen Kopf darüber, was mir Milsas Grinsen sagen will.

Ich schmeiß die Kaffeemaschine an und wackel ins Bad.

Es gibt so Tage, da kann man mit seinen Haaren machen was man will; jedes einzelne macht einfach weiter, was es will.
So ein Tag ist heute; trotz gutem Zureden stehen sie mir zu Berge, jedes einzelne.

Was soll"s, einen Tag mit punkigem Einschlag werde ich auch überstehen. Schließlich will ich in"s Büro und nicht zum Schönheitswettbewerb!

Ich bin so müüüüde wie ein alter Hofhund und will nur wieder in mein geliebtes Bett!
Der Nachbar über mir hat heute Nacht wieder mal demonstriert, dass Altbau-Parkett und Straßenschuhe nicht zusammengehören; ich dachte, er gibt "n Flamencokurs morgens um Halbdrei.

Ein Blick in den Spiegel, Ringe überall:
unter den Augen, um die Taille und selbst am Hals schon Jahresringe.
Das hebt die Stimmung ungemein! Wahrscheinlich werden Spiegel durch böse Blicke blind. Dich, mein Guter, hab" ich offenbar noch nicht böse genug angeguckt!
Schmollend verlasse ich das Bad.

Die Kaffeemaschine gibt gerade ihr Crescendo; bei diesem Schlussgegurgel hat mein chinesischer Gaststudent immer das RRRRR geübt. Nun ist er ganz beleidigt, dass die Maschine in seiner neuen Studentenbude einen anderen Schlussakkord hat. Er hat sich jetzt "ne Katze gekauft und spitzt die Ohren.

Seitdem ich meinen Chinesen lebenstauglich in die deutschen Verhältnisse entlassen habe, hab" ich nur noch Milsa beim Frühstücken, und die lacht.... heute Morgen ganz besonders.

Schnell ein Brötchen in der Mikro aufgetaut und dann soll der Tag bitte endlich eine erfreuliche Wendung nehmen.
Den Aufschnitt aus dem Kühlschrank geholt, den Kaffee eingeschenkt und jetzt kommt Milsa"s Auftritt!

Vorsichtig nehme ich sie hoch, schüttel sie etwas, reiß ihr den Schnabel auf, kippe sie vornüber und.... ? KEINE REAKTION!
Jetzt weiß ich, warum sie die ganze Zeit so blöde gegrinst hat - Milsa, mein Plastiksahnekännchen aus dem Supermarkt ist VOLLKOMMEN LEER!  Das ist echt ein Grund, sie umzutauschen!
Und dann bringe ich auch gleich Merry mit,... für"s Frühstück zu dritt
. © mf
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