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  • : Klar-Text von "madame federkiel"
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  • : Auf diesem Gedanken-Strich treibt Madame "federkiel" Gedankenjonglage und Wortartistik, sagt ganz subjektiv ihre Meinung, gibt Tipps, kess, vorlaut, besinnlich, liebenswert aber immer heiter bis.... bissig!
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Kurz Und Knapp Profiliert

  • madame federkiel
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Geboren: vor Lichtjahren in Hamburg
Wesenszüge: Unerschütterliches Selbstvertrauen gepaart mit Menschenliebe und guter Laune.
Mein Leben habe ich als ständige Herausforderung verstanden. 
Viele Wege bin ich gegangen. Langweilig war es zum Glück nie.
  • madame federkiel Geboren: vor Lichtjahren in Hamburg Wesenszüge: Unerschütterliches Selbstvertrauen gepaart mit Menschenliebe und guter Laune. Mein Leben habe ich als ständige Herausforderung verstanden. Viele Wege bin ich gegangen. Langweilig war es zum Glück nie.

Wo Finde Ich...

8. September 2008 1 08 /09 /September /2008 23:40

Während der Paritätische Wohlfahrtsverband der Meinung ist, dass die Regelsätze zu niedrig sind, die Armut steigt und es kaum Fälle von Leistungsmissbrauch gibt, berechnen zwei Chemnitzer Wirtschaftsforscher, dass der Regelsatz nach Hartz IV, der in Deutschland zurzeit 351 Euro pro Haushaltsvorstand monatlich beträgt, zu hoch ist.

Friedrich Thießen und sein Kollege Christian Fischer halten sogar 132 Euro Arbeitslosengeld II als Minimum einer Existenzsicherung, davon 68 Euro für Essen und Trinken, für ausreichend!

Prof. Dr. Thießen lehrt an der TU Chemnitz Bankbetriebslehre und Finanzwirtschaft; eine solche Studie fällt nicht gerade in seinen Fachbereich, oder geht es indirekt dabei um Gewinnmaximierung?
Es drängt sich einem doch förmlich die Frage auf,  welche Partei oder Organisation diese "Studie" beauftragt und bezahlt hat?

Der
Berliner Finanzsenator Thilo Sarrazin rechneten öffentlich vor, dass HartzIV völlig ausreichend sei und gibt völlig realitätsfremde Tipps, wie man billig kochen kann!

Wirtschaftswissenschaftler Thomas Straubhaar, Direktor des Hamburgischen Weltwirtschaftsinstituts, fordert die Senkung der Sozialleistungen um den Druck auf Arbeitslose zu erhöhen und diese dadurch zur Arbeit zu zwingen.

Allerdings gibt es durch all diese wohlmeinenden Ratschläge nicht einen Arbeitsplatz mehr!

Was soll also diese "Kampagne" - so kann man das nennen bei der Häufung dieses Unfugs?

Es bekommen ca. 7 Mio Menschen Leistungen vom Staat, davon viele als Ergänzung zu ihrem Lohn, von dem sie sonst nicht leben könnten.
Das macht unser Staat alles aus Jux und Dollerei????
Arbeitsplätze wachsen auf Bäumen und HartzIV-ler sind nur zu faul, sie zu pflücken???

Das möchten uns der Herr, bei dessen Aussage sich mir das Haar sträubt, und die anderen Schlaumeier offenbar einreden!!!

Ein großer Teil der Medien spielt auch noch fleißig mit bei dieser Aufhetzerei und behaupten allen Ernstes, dass Menschen
zum Teil mit Arbeit weniger Geld haben, als Hartz IV-Empfänger.
Wer das behauptet, lügt oder hat zuwenig Information, denn jeder der arbeitet hat Anspruch auf MEHR als HartzIV und entsprechend ergänzende staatliche Leistung.

Was steckt dahinter, dass man permanent gegen Menschen hetzt, die ohnehin schon gestraft sind?
Wird systematisch Stimmung gegen die Verlierer gemacht, damit ja keiner auf die Idee kommt, eine gerechtere Verteilung der wirtschaftlichen Gewinne zu fordern, z. B. in Form eines Mindestlohns?

Man setzt auf Angst um den Arbeitsplatz bei den Menschen, die noch Arbeit haben, egal welche. Und man setzt auf die NEID-KULTUR.

Der Deutsche Schäferhund ist ein Angstbeißer. Er sucht sich Opfer, weil er sich Gegnern nicht stellen mag.
Das war schon immer so und es bleibt offenbar auch so, weil Rückgrat in diesem Land selten ist, man es sich nicht  mit der Obrigkeit verderben mag, und Verantwortung schon gleich gar nicht übernehmen will.

Soll uns hier ein "innerbetriebliches" Feindbild serviert werden, um von der Gier in den oberen Etagen abzulenken?

Darauf setzen diese Hetzer offensichtlich. Lassen wir sie damit nicht durchkommen und
spucken wir ihnen gehörig in die Suppe!


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23. Juli 2008 3 23 /07 /Juli /2008 23:00

Dass Vattenfall mir die letzten zwei Jahre kräftig "Ein'n ausgegeben" musste, habe ich hier schon berichtet.
 
Wie und wo das Geld aus dem häuslichen Fenster fliegt, wenn wir es nicht festhalten, das bekommen Sie in meinem folgenden
 

T i p p
   recht deutlich und launig vor Augen geführt.

Schauen Sie sich an, wie Sie ohne große Anstrengung und Investition so manchem Euro die Flügel stutzen können.

Viel Spaß beim Euro-Sammeln wünscht

madame federkiel!

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19. Juni 2008 4 19 /06 /Juni /2008 21:24

Energie wird immer teurer, Zeit  "gegen den Strom"  zu schwimmen!

Sparlampen habe ich schon vor Jahren entdeckt und sie für meine damaligen Firmenräume benutzt . Damals war die Investition noch richtig teuer, hat sich aber gelohnt, denn die Sparlampen (leider ziemlich riesig und nicht für alle Lampen geeignet) hielten ewig und verbrauchten nur einen Bruchteil des Stroms, den normale Glühlampen gebraucht hätten.

Die Zeiten haben sich geändert und so habe ich seit einigen Jahren auch in meinem Zuhause fast alle Lichtquellen mit diesen Leuchtmitteln ausgerüstet. Die letzte Bastion wurde jetzt von ihnen erstürmt - mein Kronleuchter!  Bisher sah er nur mit kleinen Kerzenbirnen nett aus. Jetzt gibt es 5Watt-Spar-Kerzen mit kleinem Gewinde, klein genug für die Krone und zum fairen Preis. So lässt sich sparen, ohne zu blinzeln!

Es gibt aber einen Energiefresser, den viele Menschen vergessen - das warme Wasser. 2006 habe ich einen Duschkopf mit Durchlaufbegrenzung in meinem Bad installiert, den es supergünstig bei einem Kaffeeshop gab. Auch in der Küche versah ich meinen Wasserhahn mit einem kleinen angeschraubten Durchlaufbegrenzer, der praktischerweise auch noch schwenkbar ist, und schon zu einem Preis zwischen 1 und 5 Euro zu haben ist.

Ich wollte Wasser sparen - bis zu 60% und überlegte dabei nicht, dass das eingesparte Wasser auch nicht aufgeheizt werden musste.

Nun habe ich gewonnen! Letztes Jahr bekam ich 220 Euro von meinem Stromanbieter zurück. Ich investierte sie direkt in eine neue  Kühl-Gefrier-Kombi für 300 Euschis, mit der ich meinen über 30 Jahre alten Kühlschrank und meine Gefrierbox ersetzte.

Vorgestern bekam ich die Jahresabrechnung von Vattenfall und bekomme für 2007 ganze 80 Euro zurück!

Eines ist sicher; das meiste Wasser läuft sowieso ungenutzt in die Kanalisation. Ein Unterschied beim Duschen ist nicht zu fühlen und lediglich wenn ich mal einen Eimer Wasser zapfen muss, dauert es halt länger, bis er gefüllt ist. Damit kann ich gut leben und überlege schon, ob es nicht noch andere Sparmöglichkeiten gibt, ohne die Lebensqualität einzuschränken.

Freue mich schon auf die nächsten Restaurantbesuche - gesponsert von Vattenfall!

So belohnt macht Energiesparen und Umweltschutz richtig Spaß!


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14. März 2008 5 14 /03 /März /2008 00:07

Er hat es geschafft! Deutschlands größte Schlafmütze hat Schlagzeile gemacht.
Selbst Frau Maischberger hat die Sprache verschlagen, was Christo Großmann als Begründung für seine Arbeitsverweigerung angab; der "Zwang" zur Pünktlichkeit macht ihn völlig arbeitsunfähig!

 

Dann hat dieser Mensch, dessen chronische Faulheit wieder einmal Wasser auf die Mühlen derer ist, die ALLE Langzeitarbeitslose gerne zu Faulpelzen erklären möchten, auch noch die Chuzpe, sich über die schlechte Entlohnung von Arbeit auszulassen.
Wieder einmal hat ein Dummkopf Munition für die geliefert, die sich immer noch mit dem Spruch in die Tasche lügen, man müsste nur fleißig sein, dann käme man ohne staatlich Unterstützung aus.

 

Großmann hat mit seinem Auftritt alle die verhöhnt, die hunderte Absagen auf ihre Bewerbungen in den letzten Jahren bekommen haben, mutlos und verzweifelt sind.

 

Die Medien stürzen sich genüsslich auf ihn. Die HH-Morgenpost setzt noch gleich eins drauf, indem sie unterstellt, dass er eine 60qm Wohnung mit Telefon und Computer staatlich finanziert bekommt, was natürlich nur in soweit stimmt, dass auch er nur den Mittelwert des Mietenspiegels für eine ihm zustehende Wohnungsgröße bezahlt bekommt. Wofür er seinen Regelsatz von 347 € zum Leben verwendet, ob  er davon raucht oder sich eine Flatrate für den PC leistet,ist nun wirklich seine Sache!

 

Ich plädiere schon lange dafür, dass jeder Arbeitslose zu einem regulären Stundenlohn eine Gegenleistung für den Bezug von Hartz IV bringen darf. Aber nein, sie werden zu entwürdigenden Arbeitsplatzvernichtungs-1-Euro-Jobs verdonnert.
Dabei gibt es beim Staat sicher noch genug zu tun - man sieht es an den übervollen Schreibtischen der ARGE-Sachbearbeiter.
Ein kleiner Job dazu findet sich evtl. auch noch, beiden Seiten wäre geholfen und die Kaufkraft gestärkt.

 

Eine kleine Gruppe gesellschaftlich inkompatible Faulpelze wie Großmann gab es zu allen Zeiten, nur hatten die keine Fernsehauftritte!
Erst bei knapp 2% Arbeitslosen war es bisher nötig, sie mit Kürzungen der Bezüge abzustrafen, weil sie keine Lust zum Arbeiten haben.

 

Die arbeitsverweigernde Oberschlafmütze Christo Großmann hat sich hoffentlich mit seiner Mediengeilheit ins eigene Knie geschossen.
Er kann sich schon mal überlegen, wenn seine Bezüge jetzt drastisch geschrumpft werden, welches T-Shirt er zum Betteln anzieht - seins mit "Arbeit ist Scheiße" drauf, wird die Spendierfreudigkeit von Passanten wohl nicht unterstützen!
Daumen-runter.gif

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11. März 2008 2 11 /03 /März /2008 22:27

Immer wieder höre ich Leute sagen, dass es den Langzeitarbeitslosen zu gut geht.
Dass es ein Skandal ist, weil Rentner oder Menschen die arbeiten oft nicht mehr oder sogar noch weniger zum Leben haben, als HartzIV-Empfänger.
Glauben die das wirklich, oder ist das nur Begründung dafür, sich von Arbeitslosen distanzieren zu können, weil man fürchtet, Arbeitslosigkeit könnte "ansteckend" sein?


Es ist wirklich ein Skandal, aber nur, weil in einem reichen Land wie Deutschland Arbeit einfach nicht mehr so bezahlt wird, dass man davon Leben kann! Es ist ein Skandal, dass Firmen um der Profitsteigerung Willen, so schlecht zahlen, dass der Staat, also die Solidargemeinschaft den Rest zum Leben dazuzahlen muss!


Zumal die Inflation laut  Welt-Online
die Ärmsten in der Gesellschaft stärker belastet als bisher bekannt. Das zeigen aktuelle Zahlen des Statistikers Hans Wolfgang Brachinger. Danach haben Hartz-IV-Empfänger mit einem monatlichen Regelsatz von 347 Euro seit Berechnung der Leistungshöhe auf Basis von 2003 bis heute rund 24 Euro ihrer Kaufkraft eingebüßt.


Wenn man dann noch bedenkt, dass die Kaufkraft in unserem Land vom Einkommen der Bevölkerung abhängt wird deutlich, welch negative Auswirkung schlecht bezahlte Arbeit hat. Es macht also wenig Sinn, Arbeitslose zu Bettlern zu machen.
Und es macht sicher auch keinen Sinn, wenn wir bei unseren Mieten und Preisen moldavische, indische oder chinesische Löhne zum Vorbild unserer Lohngestaltung nehmen!


Jenen, die meinen, dass 347 Euro zum Leben in einer Großstadt locker ausreichen, empfehle ich, mal ihre monatlichen Energiekosten und Lebensmittelausgaben mit der nachfolgenden Auflistung der HartzIV-Regelleistung zu vergleichen.  Vielleicht versucht er auch mal, einen Monat davon zu (über)leben!


Hier die konkreten Zahlen aus dem BMWA
(die waren gar nicht so leicht zu bekommen):
"Die Regelsatzverordnung der Hartz-IV-Gesetzgebung gesteht einem Haushaltsvorstand in den westlichen Bundesländern ein Arbeitslosengeld-II von 347,- Euro pro Monat für folgende Ausgaben zu:
1) 132,71 Nahrungsmittel, Getränke, Tabakwaren
2) 0,56 Bekleidungsstoffe
3) 23,14 Bekleidung (Strumpfwaren)
4) 2,12 Andere Bekleidungsartikel und Zubehör
5) 1,70 Chemische Reinigung, Waschen, Reparatur und Miete von Bekleidung
6) 6,09 Schuhe und andere Fußbekleidung
7) 0,64 Reparatur und Miete von Schuhen
8) 3,50 Reparatur der Wohnung (Mieter/ Untermieter)
9) 1,69 Dienstleistungen f. Instandhaltung bzw. Reparatur Wohnung (Mieter)
10) 20,74 Strom (Mieter, Untermieter)
11) 5,95 Möbel und Einrichtungsgegenstände
12) 1,36 Teppiche und Bodenbeläge
13) 0,30 Reparatur an Möbeln, Einrichtung etc.
14) 2,32 Heimtextilien
15) 2,83 Andere Haushaltgroßgeräte
16) 1,58 Kühl und Gefriermöbel
17) 2,25 Waschmaschinen etc.
18) 1,49 Kleine elektrische Haushaltsgeräte
19) 0,72 Reparaturen an Haushaltsgeräte
20) 2,51 Glaswaren, Tafelgeschirr u.a. Gebrauchsgüter für die
              Haushaltsführung
21) 1,58 Werkzeuge und Geräte für Haus und Garten
22) 4,81 Verbrauchsgüter für die Haushaltsführung
23) 6,98 Pharmazeutische Erzeugnisse
24) 2,05 andere medizinische Erzeugnisse
25) 4,14 Therapeutische Geräte und Ausrüstungen
26) 0,74 Fahrräder
27) 0,35 Ersatzteile und Zubehör für Privatfahrzeuge

              (und Zubehör für Fahrräder)
28) 18,11 Verkehrsdienstleistungen

              (Schienenverkehr und Straßenverkehr)
29) 3,82 Post- und Kurierdienstleistungen
30) 0,70 Telefon, Faxgeräte, Anrufbeantworter
31) 17,85 Telefon- und Telefaxdienstleistungen
32) 0,71 Rundfunkgeräte ´
33) 1,77 Fernsehgeräte
34) 1,83 Informationsverarbeitungsgeräte, inkl. Software
35) 3,30 Größere langlebige Gebrauchsgüter für Freizeit im Freien/Räumen,
              Musikinstrumente (für ein Vogelpfeiferl reichts)
36) 2,53 Spiele, Spielzeug, Hobbyware
37) 3,56 Gartenerzeugnisse und Verbrauchsgüter für
              Gartenpflege, Schnittblumen
38) 4,63 Besuch von Sport- und Freizeitveranstaltungen bzw. -einrichtungen
39) 0,45 Ausleihgebühren
40) 2,26 Sonstige Freizeit- und Kulturdienstleistungen
41) 10,24 Zeitungen, Zeitschriften und andere Druckerzeugnisse
42) 5,98 Bücher
43) 2,21 Schreibwaren und Zeichenmaterialien
44) 10,0 Verpflegungsdienstleistungen
              (= Verzehr außer Haus)
45) 9,90 Friseurdienstleistungen und andere
              Dienstleistungen für die Körperpflege
46) 8,04 Elektrische Geräte, Artikel und Erzeugnisse
              für die Körperpflege
47) 0,36 Finanzdienstleistungen
48) 1,82 Andere Dienstleistungen
  344,92

Potzdonner, da bleiben doch tatsächlich 2,08 Euro über für schlechte Zeiten.
Verrechnet oder verschrieben, sei 's drum, es reicht allemal sich einen schönen Tag zu machen, oder?
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23. November 2007 5 23 /11 /November /2007 23:54

Die Höhe der KdU (Kosten der Unterkunft)
für HartzIV-Empfänger muss
sich laut Sozialgerichtsbeschluss seit Juni 2007 am Mittelwert des Mietenspiegels orientieren.
Da die Ämter nicht freiwillig darauf hinweisen, sollten Betroffene umgehend ihre Miete anhand des Mietenspiegels überprüfen und die Vordrucke für die Angleichung umgehend bei den Ämtern abholen!


Für ALLE Fragen bezüglich der Grundsicherung wichtig:
www.tacheles-sozialhilfe.de/
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