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  • : Klar-Text von "madame federkiel"
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  • : Auf diesem Gedanken-Strich treibt Madame "federkiel" Gedankenjonglage und Wortartistik, sagt ganz subjektiv ihre Meinung, gibt Tipps, kess, vorlaut, besinnlich, liebenswert aber immer heiter bis.... bissig!
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Kurz Und Knapp Profiliert

  • madame federkiel
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Geboren: vor Lichtjahren in Hamburg
Wesenszüge: Unerschütterliches Selbstvertrauen gepaart mit Menschenliebe und guter Laune.
Mein Leben habe ich als ständige Herausforderung verstanden. 
Viele Wege bin ich gegangen. Langweilig war es zum Glück nie.
  • madame federkiel Geboren: vor Lichtjahren in Hamburg Wesenszüge: Unerschütterliches Selbstvertrauen gepaart mit Menschenliebe und guter Laune. Mein Leben habe ich als ständige Herausforderung verstanden. Viele Wege bin ich gegangen. Langweilig war es zum Glück nie.

Wo Finde Ich...

18. Mai 2008 7 18 /05 /Mai /2008 22:26

Das letzte Mal fiel es mir auf, als ich in meinem Bezirksamt eine Auskunft haben wollte - das luschige Aussehen von vielen Sachbearbeiter(inne)n! Dazu noch ein mauliger, genervter Unterton, schon hat man keine Lust mehr, sich überhaupt mit solchen Menschen abzugeben. Anscheinend macht man sich dort das Leben und die Arbeit selber schwer.
Vielleicht schlägt Arbeit in den Ämtern auf's Gemüt?!

Es fällt mir immer wieder auf, dass oftmals durchaus gebildete, intelligente Menschen keinen Wert auf  ihr Aussehen legen. Spricht man sie darauf an, bekommt man zur Antwort, dass das doch nur Äußerlichkeiten seien.

Das stimmt wohl, aber wir schauen nun einmal lieber etwas Erfreuliches an, geben lieber jemandem die Hand, der gepflegt wirkt und der "Wert auf sich" legt.

Um modische Kleidung oder teure Imagepflege geht es dabei gar nicht. Ich lasse mich z.B. nicht gerne von einem Menschen zum Essen in sein Haus einladen, der klebrige Haare und/oder ungepflegte Hände hat. Das lässt mich nämlich annehmen, dass sein Geschirr nicht anständig abgewaschen ist, seine gekachelten Räume nicht regelmäßig saubergemacht werden, u.s.w.

Man muss nicht gleich zum eifrigen Jäger des gemeinen Staubkorns in seiner Wohnung werden, und es ist albern, eine Wohnung derart zu putzen, dass man vom "Fußboden essen kann", wer will das schon?
Aber alles, womit man mit anderen Menschen in direkten oder indirekten Kontakt tritt,
ob es nun mit den Augen, mit der Nase, dem Mund oder mit den Händen ist, muss appetitlich sein.
Einerseits eine Frage der Achtung, signalisiert es auch anderen Menschen, dass man Menschen gerne um sich haben möchte.

Männer sollten wissen, dass Frauen besonders auf deren gepflegte Hände und Fingernägel achten.

Mal ehrlich, wenn man signalisiert, dass man sich selber "wurscht" ist, warum sollten sich andere für einen interessieren?

Somit ist es eine gute Investition, wenn man sich ein bisschen Mühe mit sich gibt.

So eine Stunde im Badezimmer, in der man sich nur mit sich selber befasst, bringt einem sich selbst wieder etwas näher und ist außerordentlich entspannend.

Das Ergebnis ist gute Laune und meist auch ein erfreuliches Aussehen.
(Von der Zeit, die Frau mit der Auswahl ihrer "Kledasche" vorm Kleiderschrank verbringt, will ich nicht reden!) Und wer bekommt nicht gerne Komplimente?
Einmal die Woche komme ich sogar auf zwei Stunden im Bad.
Ich liiiebe Komplimente!

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Kommentare

Rainer Pahl 05/19/2008 23:05

Werte Madame Federkiel,
Ihren Ansichten in Sachen Aussehen möchte ich gern beipflichten.
Speziell der Aussage, das ein ungepflegtes Menschenkind sich selbst egal ist.
Ich möchte allerdings auf einen Ausnahmezustand hinweisen, welcher hier und dort auch für die weiblichen Erdenbürgerinnen gilt: Es gibt sog. kreativ Schaffende, welche ein paar Tage lang so mit ihrer Idee und deren Ausführung beschäftigt sind, das sie sich nicht um ihr Äußeres kümmern, weil sie es schlicht nicht auf ihrem Zettel haben. Das Werk ist wichtiger.
Also, wenn Ihnen mal ein ungepflegtes Menschenwesen vor die Füße läuft, könnte es sein, das dieses gerade fürchterlich in sich gekehrt an der Vollendung einer Eingebung arbeitet.
Gemeinhin achten diese nach Beendigung ihres Sonderzustands wieder etwas mehr auf ihr Äußeres.
Ich wollte doch mal auf dieses Phänomen hingewiesen haben.

Und nicht zu vergessen: Sie sind eine außerordentlich attraktive, selbstbewußte Frau. Leider kann ich auf dem Foto Ihre Augenfarbe nicht erkennen. Sie dürfte Ihre Erscheinung aber positiv unterstreichen.

Mit schwungvollen Grüßen
Rainer

madame federkiel 05/20/2008 00:13


Ach Herr Rainer, jeder befindet sich mal im Ausnahmezustand, der allerdings nicht zur Regel werden sollte.
Auch madame federkiel weiß zwischen frischem, kreativem Arbeitsschweiß und ranzigem zu unterscheiden. Auch die augenblickliche Verwirrtheit der Frisüren und momentane Unrasiertheit im Eifer des
Gefechts kann sie von jahrelangem Wildwuchs unterscheiden.

Möge der schwungvolle Einsatz von Erfolg gekrönt sein. Ich schwinge mich jetzt in Morpheus Arme und hoffe, dass mir morgen wieder gepflegter Unsinn einfällt.  ;o)

Und DANKE für das Kompliment, ich sammle sie nämlich!


rehse 05/19/2008 07:10

Ein dickes Kompliment für diesen Artikel !

madame federkiel 05/19/2008 21:26


Danke, Herr Rehse! Musste ich mal loswerden.  ;o)